Wesermarsch Die Volleyballerinnen des SV Nordenham haben am Wochenende ihre Titelambitionen in der Bezirksklasse mit einem 3:1-Heimsieg gegen den Wesermarsch-Rivalen Elsflether TB untermauert. Weil sie zuvor Schlusslicht TuS Zetel mit 3:0 besiegt hatten, liegen sie bei einem Spiel weniger nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Wilhelmshavener SSV.

Männer, Bezirksliga: VfL Wildeshausen - Elsflether TB 3:1 (26:24, 25:20, 19:25, 25:15). Die Gäste waren im ersten Satz besser. Dank einer sicheren Annahme und mit starken Angriffen lagen sie stets in Führung (12:10, 22:16). Doch beim Stand von 24:20 machten sich Unsicherheiten in Elsfleths Spiel breit. Annahmefehler und mangelnde Durchschlagskraft waren die Folge. Wildeshausen bestrafte das und gewann den Satz noch mit 26:24.

Im zweiten Satz spielten die Gastgeber von Beginn an stark (14:6, 18:10). Sie nahmen Elsfleth den Mut und ließen mit einem 25:20-Sieg nichts anbrennen.

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Aber die Gäste kamen zurück. Sie spielten im dritten Satz selbstbewusst (13:5, 20:10) und beantworteten eine starke Schlussphase der Gäste souverän. Elsfleth gewann den Satz mit 25:19.

Gleichwohl blieb die gute Leistung im dritten Satz eine Momentaufnahme: Im vierten Durchgang lagen die Gäste stets hinten (11:15). Im zweiten Drittel des Satzes leisteten sich die Gäste zudem viele Fehler im Aufbauspiel. Wildeshausen bedankte sich, setzte sich deutlich ab und gewann den Satz mit 25:15.

ETB: Bernd Naber, Marco Heisenberg, Tobias Siemssen, Meik Spiller, Jörn Richter, Andreas Berding, Lutz Menzel, Tim Danne und Hartwig Laufer.

Frauen, Bezirksliga: SV Nordenham - TuS Zetel 3:0 (25:12, 25:19, 25:17). Nordenham hatte im ersten Satz leichtes Spiel. Anschließend ließ die Anspannung nach. Es schlichen sich viele Flüchtigkeitsfehler ins Spiel ein. Dagegen spielten die Gäste, die sich nach Worten von Nordenhams Trainer Stefan Plewka nach der Saison vom Spielbetrieb abmelden, befreit auf. Dennoch konnten sie dem SVN nicht das Wasser reichen. „Es war nicht das schönste Saisonspiel, aber auch solche Partien müssen gewonnen werden“, meinte Plewka.

SV Nordenham - Elsflether TB 3:1 (25:21, 25:14, 18:25, 25:15). Riesenpech für Elsfleth: Karin Schumacher zog sich beim Einspielen eine Zerrung zu. ETB-Spielertrainerin Brigitte Fuchs hatte deshalb keine Wechselmöglichkeit mehr. Zudem habe sie selbst im Angriff keinen guten Tag erwischt, gab sich die Trainerin nach der Partie selbstkritisch. Zu allem Überfluss traf der ETB auf bis in die Haarspitzen motivierte Nordenhamerinnen.

Die Zuschauer sahen eine tolle Partie auf Augenhöhe. „Elsfleth hat mit einer tollen Abwehrleistung geglänzt und kaum einen Ball verloren gegeben“, sagte Plewka. Die Nordenhamerinnen bestachen mit variablen Angriffen und einer stabilen Abwehr. „Da haben wir in den vergangenen Trainingseinheiten dran gearbeitet“, sagte Plewka und lobte Libera Alexandra Freese, die eine sehr gute Leistung in der Feldabwehr zeigte.

Die ersten beiden Sätze gewann Nordenham souverän. „Dann haben wir uns eine kleine Auszeit genommen“, sagte Plewka. Zugleich steigerte sich Elsfleth. Die Gäste erzwangen einen vierten Satz, in dem sie aber nur bis zum 15:15 mithielten, weil Nordenham anschließend wieder seinen Rhythmus fand.

SVN: Joana Behm, Neriman Büsing, Alexandra Freese, Merle Hamann, Miriam Mogwitz, Lyndzey Mowatt, Lisa Schröder, Rebecca Willuhn.

ETB: Frauke Kayser, Diana Krampert, Britta Schneider, Stefanie Wuellner, Renate Kornmann, Brigitte Fuchs

TuS Jaderberg - Bürgerfelder TB 0:3 (22:25, 12:25, 14:25). Die Jaderbergerinnen spielten gegen die starken Bürgerfelderinnen zunächst stark und gaben ihn erst nach großem Kampf mit 22:25 ab. Anschließend ließ der TuS nach. Die Gäste nutzten die Fehler der Mannschaft von Spielertrainerin Eva Lewandowski, um die Führung mit einem 25:12 problemlos auf 2:0 Sätze zu erhöhen. Gleiches Bild im dritten Satz: „Der Wille, das Spiel noch zu drehen, war nicht da“, meinte Jaderbergs Trainerin.

TuS Jaderberg - Wilhelmshavener TB 1:3 (8:25, 28:26, 16:25, 23:25). Der erste Satz des Spiels gegen den Tabellenführer glich aus Jaderberger Sicht einer Katastrophe. „Spielerisch sah das nicht wirklich nach Volleyball aus“, meinte Eva Lewandowski. Nach 15 Minuten hatte der TuS den Satz verloren.

Anschließend präsentierten sich die Gastgeberinnen wie ausgewechselt. Sie spielten mit Wilhelmshaven auf Augenhöhe, kämpften und bewiesen gute Nerven. Mit 28:26 glichen sie nach Sätzen aus. Aber im Gegensatz zum Bezirksliga-Absteiger fehlte Jaderberg die Konstanz. Die Gäste bissen und gingen nach Sätzen wieder in Führung.

Aber die Jaderbergerinnen zeigten eine tolle Einstellung. Sie wollten zumindest einen Punkt gewinnen. Sie überzeugten mit ihrem Kampfgeist, einer guten Feldverteidigung und tollen Blockaktionen und lagen im vierten Satz lange vorne. Doch Wilhelmshaven schlug mit einer starken Aufschlagserie zurück und gewann das Kopf-an-Kopf-Rennen am Ende des Satzes. Bis auf den ersten Satz habe ihre Mannschaft ihre beste Saisonleistung gezeigt, sagte Lewandowki. „Die Mädels haben super gespielt und gekämpft.“

Jaderberg: Tanja Sundermann, Danica Lucas, Mareike Claaßen, Catharina Cohrs, Jessica Hoogendoorn, Jantje Meyer, Melanie Postler, Eva Lewandowski.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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