Nordenham Die beiden in der Frauen-Bezirksklasse spielenden Volleyballmannschaften des SV Nordenham sind am Wochenende mit ungefährdeten 3:0-Siegen von ihren Auswärtsspielen zurückgekehrt. Die Zweite gewann beim MTV Jever mit 3:0. Sie belegt mit zwölf Punkten und 12:0 Sätzen Platz zwei. Der Rückstand auf Tabellenführer Bürgerfelde beträgt zwei Punkte. Die SVN-Reserve hat aber noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Die Nordenhamer Erste gewann beim TV Jeddeloh. Auch sie hat schon zwölf Punkte geholt – dazu aber insgesamt sechs Spiele benötigt. Sie ist mit 13:8 Sätzen Tabellenvierter.

TV Jeddeloh II - SV Nordenham 0:3 (9:25, 11:25, 6:26). Überzeugender Auftritt der Nordenhamerinnen: Sie ließen gerade mal 26 Jeddeloher Punkte zu, obwohl Coach Stefan Plewka das Spielsystem aus Personalgründen umgestellt hatte.

Die Nordenhamerinnen spielen eigentlich mit nur einer Stellerin. Diesmal liefen sie mit zwei Stellerinnen auf – und zeigten, dass sie anpassungsfähig sind. „Das Team hat die Umstellung hervorragend umgesetzt und sich auf die neue Situation gut eingestellt“, sagte Plewka. Seine Mannschaft diktierte das Spiel mühelos. Deshalb wechselte er regelmäßig auf allen Positionen. Diagonalspielern Lyndzey Mowatt überzeugte als Außenangreiferin. Auch Rauschan Kloz und Anna Saalbach, die am Vortag schon für di Dritte gespielt hatte, gespielt hatten, trumpften auf. Der SVN spielte variabel, hielt den Druck hoch und entschied das Spiel gegen überforderte Jeddeloherinnen in 58 Minuten.

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SVN: Lyndzey Mowatt, Maja Kramer, Miriam Mogwitz, Neriman Büsing, Rauschan Kloz, Svea Schulz, Lisa Schröder, Alicia Filzmoser, Anna Saalbach

MTV Jever - SV Nordenham II 0:3 (12:25, 7:25, 14:25). Das Duell zweier zuvor ungeschlagener Mannschaften verlief überraschend einseitig – obwohl der SVN ohne Alexandra Taylor angereist war. Nordenham nahm sofort das Heft in die Hand. Die Gäste dominierten dank ihrer starken Annahme und ihrer Feldabwehr. Immer wieder entschärften sie die Angriffe der großen Mittelangreiferin des MTV. Kristina Behrens und Mittelblockerin Manuela Straupe als direkte Gegenspielerin von Jevers Topspielerin spielten clever und aufmerksam und zwangen Jevers Hauptangreiferin zu Fehlern.

Im zweiten Durchgang habe sein Team dann eine glänzende Mannschaftsleistung gezeigt und Jever mit 25:7 deklassiert, sagte SVN-Trainer Knut Steinhäuser. Bemerkenswert: Als er alle drei Hauptangreiferinnen aufs Feld schickte, hatte Jever dem Nordenhamer Druck nichts entgegenzusetzen.

Im dritten Satz registrierte Steinhäuser leichte Konzentrationsschwächen. Der MTV hielt zunächst mit. Aber Stefanie Lahrmann führte den SVN mit vier Angaben auf die Siegerstraße. Steinhäuser attestierte seinem Team eine blendende Verfassung. „Sie ist gerüstet für das Vereinsderby gegen die Erste am 20. November.“

SVN II: Kristina Behrens, Sandra Erden, Bianca de Grave, Stefanie Lahrmann, Mareike Markwart, Sabine Meiners, Manuela Straupe.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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