Wesermarsch Die Fußballer des 1. FC Nordenham II haben am Sonntag zu Hause gegen den SV Brake II mit 7:1 gewonnen. Damit verabschieden sich die Kreisstädter vorerst aus dem Titelrennen der 1. Kreisklasse Wesermarsch.

FSV Warfleth - SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne 2:2 (1:0). Die Gäste begannen stark. Aber Warfleth hielt dem Druck stand, schwamm sich frei und konterte. Einen Gegenstoß nutzte Lukas Fischer sogar zur Führung (38.).

Der Auftakt der zweiten Hälfte war ein Spiegelbild der ersten. Wieder befreiten sich die Gastgeber erfolgreich aus der Umklammerung, wieder trafen sie ins Schwarze: Sönke Junker (55.) hatte erhöht. „Anschließend hat Ovelgönne richtig Gas gegeben“, sagte Warfleths Trainer Norbert Krage. Das zahlte sich aus: Paul Hemken bestrafte einen Warflether Ballverlust mit dem Anschlusstreffer (65.). Finn Osterloh glich aus (75.).

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„Das Ergebnis ist okay. Ovelgönne hat den besseren Fußballgespielt. Aber wir gut dagegengehalten und hatten dicke Chancen“, sagte Krage.

Tore: 1:0 Lukas Fischer (38.), 2:0 Sönke Junker (55.), 2:1 Paul Hemken (65.), 2:2 Finn Osterloh (75.).

SV Brake III - TuS Elsfleth 1:4 (0:2). „Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft“, sagte Brakes Trainer Jens Takens. Schon in der ersten Halbzeit ließen die Braker viele Chancen aus. Die Elsflether schlossen konsequenter ab und führten zur Pause mit 2:0. „Aber eigentlich hätten wir mit 3:2 führen müssen“, sagte Takens. Nach der Pause erwischte seine Elf einen guten Start. Sie schoss das 1:2 und spielte sich viele Chancen heraus. Doch die Kaltschnäuzigkeit fehlte. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider“, sagte Takens.

Tore: 0:1 David Kruzycki (25.), 0:2 Leandro Bos (35.). 1:2 Nils Martin (60.), 1:3 Khalil El Maoula (65., Eigentor), 1:4 Justin Harloff (75.).

1. FC Nordenham II - SV Brake II 7:1. „Die Braker haben wohl keinen guten Tag erwischt“, meinte Nordenhams Trainer Nico Verhoef. „Bis auf wenige Phasen hatten wir das Spiel im Griff“, sagte der Trainer, dem nur elf Spieler zur Verfügung gestanden hatten. Ausschlaggebend für den Sieg sei eine homogene Mannschaftsleistung gewesen. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und die Tore schön herausgespielt“, sagte er. „Die guten Ergebnisse sind keine Selbstverständlichkeit, wenn man immer wieder umstellen muss.“

Tore: 1:0 Jonah Stührenberg (11., Eigentor), 2:0, 3:0 Malte Hedemann (24., 44.), 4:0 Erhan Dilbaz (65.), 5:1 Hakan Toeremen (71.), 5:1 Daniel Claasen (82.), 6:1, Muhammed Kaya (61.), 7:1 Stefan Marek (90.).

Gelb-Rote Karte: (41., SV Brake).

TuS Elsfleth II - SV Phiesewarden 1:2 (0:2). Ehe sich die Elsflether versahen, lagen sie 0:2 zurück. „Wir haben den Auftakt verpennt“, sagte Elsfleths Vereinssprecher Hergen Speckels. Aber die Gastgeber kämpften und hatten mit einem von Julian Koopmann an Malte Knop verursachten Elfmeter die Chance zum Anschlusstreffer (23.). Aber Sascha Klostermann verschoss. Anschließend sahen die Zuschauer eine gute Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Nach der Pause baute Phiesewarden ab. Die starken Elsflether waren überlegen. Aber sie vergaben vier dicke Chancen. Als sie dann alles riskierten, scheiterte auch Phiesewardens Lukas Schröder noch zwei Mal aussichtsreich. „Das war ein glücklicher Sieg für Phiesewarden. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, meinte Speckels.

Tore: 0:1 Fynn-Jonas Baumgardt (2.), 0:2 Marcel Härtel (6.), 1:2 Malte Knop (39.).

Gelb-Rote Karte: Koopmann (86., Phiesewarden).

TuS Jaderberg - AT Rodenkirchen 6:1 (1:0). Der ATR stand von Beginn an hinten drin. „Wir haben uns schwer getan, weil wir zu viele lange Bälle gespielt haben“, sagte Jaderbergs Trainer Lutz Bruns, dem die seiner Meinung nach ruppige Spielweise der Gäste missfiel. Dennoch führte seine Elf zur Pause 1:0. Aber auch nach dem Wechsel tat sie sich schwer. Der ATR blieb im Spiel und erzielte nach dem 0:2 sofort den Anschlusstreffer.

Die Jaderberger waren nur kurz beeindruckt. „In der letzten halben Stunde haben wir Ball und Gegner laufen lassen“, sagte Bruns. Die Tore seien zwangsläufig gefallen. Bruns: „Unsere spielerische Klasse hat sich durchgesetzt.“

Tore: 1:0 Jan-Eric Mahnkopf (13., Elfmeter), 2:0 Nils Janssen (56.), 2:1 Radoslaw Ciapa (59.), 3:1 Keno Blohm (65., Eigentor), 5:1 Mahnkopf (75., Elfmeter), 6:1 Tobias Büsing (82.).

SG Großenmeer/Bardenfleth - Spielvereinigung Berne 2:3 (0:0). Die Teams spielten zunächst auf Augenhöhe. Aber Großenmeer hatte die besseren Chancen. „Wir hätten zur Pause 3:0 führen müssen“, sagte Großenmeers Co-Trainer Stefan Oberländer. Die Gastgeber steigeren sich sogar. „Der Ball lief richtig gut“, sagte Oberländer. Plötzlich führte die SG 2:0. Doch dann brach die Schlussphase an. Die Gäste trafen nach zwei Eckstößen (77., 82.). „Das 2:2 war der Knackpunkt“, sagte Oberländer. Vier Minuten vor Schluss machte Tim Buntrock die Überraschung mit einem Freistoß perfekt. Oberländer: „Das war zwar kein Freistoß für die Berner. Aber sie haben nicht unverdient gewonnen. Sie haben gemerkt, dass wir wackeln – und haben das genutzt.“ Bernes Trainer Torsten Bruns war glücklich. Die SG habe mit der Schlussoffensive nicht gerechnet. „Wir haben clever gespielt und verdient gewonnen.“

Tore: 1:0 Thorben Bunjes (55.), 2:0 Markus Lemcke (65.), 2:1 Dennis Conze-Wichmann (76.), 3:2 Humbert Jacas, (82.), 3:2 Tim Buntrock (88.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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