Nordenham Die Floorballer des SV Nordenham sind am Wochenende in eigener Halle knapp am Gewinn der Meisterschaft in der Verbandsliga vorbeigeschrammt. Sie hatten sich am zweiten Spieltag der Meisterrunde mit Siegen gegen Lesum/Burgdamm (7:2) und Bramstedt (9:4) die Titelchance erarbeitet, aber das letzte Spiel gegen Wahnbek mit 2:6 verloren. Sie beenden die Saison als Tabellendritter.

Es begann optimal: Bereits im ersten Spiel Tages verloren die Sedelsberger gegen Wahnbek. Der SVN hatte im Kampf um den Titel wieder alles in eigenen Händen. Gegen das junge und schnelle Team von Lesum/Burgdamm hatte der mit einer gesunden Mischung angetretene SVN zu Beginn Probleme. Nach Toren von Jan-Ole Abken und Marvin Rahms stand es 2:0. Da sich die Gegner besonders auf die älteren Spieler konzentrierten, ergaben sich für die jungen Spieler Räume, die diese ausnutzten.

Nach einer Zeitstrafe für Jennifer Winkler wegen Stockschlags kamen die Lesumer auf 1:2 heran, ehe Sebastian Erstling innerhalb von sieben Sekunden auf 4:1 erhöhte. Am Ende stand ein nie gefährdeter 7:2-Erfolg, der die Nordenhamer vom Titel träumen ließ.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Gegen Bramstedt spielte der SVN zu lässig. Bereits nach fünf Minuten führte der Gegner mit 3:0. Erst nach einer Auszeit lief es. Die Nordenhamer drehten die Partie und führten zur Pause mit 6:3. In der zweiten Hälfte erhöhte das Team um die erfahrenen Cedric Strauß, Jerome Diores und Sebastian Erstling auf 8:3. Anschließend nahm der SVN das Tempo raus. Am Ende gewann er verdient mit 9:4.

Im letzten Spiel gegen Wahnbek ging es für den SVN, bei dem David Sobotta das Tor hütete, um den Titel. Die Nordenhamer lagen drei Punkte und fünf Tore hinter Tabellenführer Sedelsberg. Der SVN hielt lange mit, hatte aber Pech: Jerome Diores musste mit einer Gehirnerschütterung und einer herausgesprungenen Kniescheibe das Spielfeld verlassen. Dann schwanden die Kräfte. Wahnbek hielt das Tempo hoch und gewann mit 6:2.

Kleiner Trost: SVN-Spielertrainer Sebastian Erstling erhielt den Pokal für den besten Scorer der Liga. Mit 38 Toren und 15 Vorlagen landete er einen Punkt vor dem Wahnbeker Martin Günther. Beide spielen auch für den TuS Bloherfelde und gehen dort gemeinsam auf Torejagd.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.