Nordenham Sie leben noch: Die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham haben am Dienstag ihr Nachholspiel gegen den Tabellen-Dritten SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II zu Hause mit 21:16 (10:9) gewonnen. In der Tabelle der Weser-Ems-Liga bleibt die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke zwar auf dem drittletzten Rang, aber den Anschluss an die vor ihr platzierten Teams hat sie wiederhergestellt.

Im Gegensatz zur enttäuschenden 17:24-Auswärtsniederlage bei der HSG Emden am vergangenen Wochenende waren die Nordenhamer vom Anpfiff weg im Spiel. Zwei Umstellungen in der Deckung taten ihr Übriges. Darius Block verteidigte in der Mitte – Malte Clari auf Halb. „Das hat sehr gut geklappt“, so Holitschke. Aus dem gegnerischen Rückraum heraus habe sein Team kaum Gegentore kassiert.

Im Angriff wiederum hakte es ab und zu, was angesichts der Ausfälle der Torjäger Michael Goslawski und Rene Stuhrmann nicht allzu verwunderlich war. „Die Mannschaft ist in dieser Konstellation nicht eingespielt. Deshalb haben wir ganz einfachen Handball gespielt – mit Sperren setzen und einlaufenden Außen“, sagte der Trainer.

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Aufgrund der starken Abwehrreihen hielten sich Torerfolge in Grenzen. Dass die HSG mit einer 10:9-Führung in die Halbzeitpause ging, lag auch am überragenden Torhüter Fabian Tieding, der insgesamt 18 Paraden zeigte und sich als großer Rückhalt erwies. Zu Beginn des zweiten Abschnitts gerieten die Hausherren kurzzeitig in Rückstand (11:12), doch durch ihre aggressive Spielweise fanden sie wieder zurück auf die Überholspur. Einen wertvollen Anteil daran hatten Marco Scholz und Torsten Wunsdorf aus der Zweiten. „Durch ihr Mitwirken konnten sich alle Rückraumspieler kurz mal eben auf der Bank erholen“, so Holitschke. Scholz warf zudem noch starke fünf Tore.

Die dadurch vorhandenen Kraftreserven wurden in der Schlussphase erfolgreich genutzt. Nach der 18:16-Führung machten die Gastgeber mit drei Treffern in Serie alles klar. „Wir waren auf jeden Fall die heißere Mannschaft“, begründete Holitschke den Überraschungserfolg gegen den Dritten. Er habe seine Mannschaft gegenüber dem Emden-Spiel am Wochenende nicht wiedererkannt. „Kämpferisch war das schon klasse.“

HSG: Tieding, Strahlmann - Geil (6/2), Scholz (5), Block (4), Böger (2), Clari (1), Pargmann (1), Patzke (1), Wunsdorf (1), Uhse, Cordsmeier, Büsing, Gontscharuk.

Spielstationen: 2:2 (7.), 4:5 (12.), 8:5 (20.), 9:7 (24.), 10:9 (30.), 11:12 (36.), 15:13 (47.), 17:15 (51.), 21:16 (60.).

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