Nordenham Die Volleyballerinnen der ersten Mannschaft des SV Nordenham haben am Wochenende einen glatten Auswärtssieg gefeiert. Sie gewannen das Bezirksliga-Spiel gegen die TG Wiesmoor in 70 Minuten mit 3:0 und belegen mit sechs Punkten Platz drei. Die zweite Mannschaft des SVN hatte sich vor diesem Wochenende nicht viel ausgerechnet – und musste dann auch zwei Heimniederlagen gegen starke Gegner hinnehmen. Sie unterlag dem Vareler TB und dem Wilhelmshavener SSV jeweils mit 0:3, ist nach drei Spielen immer noch punktlos und belegt den vorletzten Tabellenplatz.

TG Wiesmoor - SV Nordenham 0:3 (12:15, 22:25, 15:25). Nordenhams Trainer Knut Steinhäuser sprach von einer hervorragenden spielerischen Leistung seines Teams im ersten Durchgang und lobte besonders die Positionstreue seiner Spielerinnen. Rückkehrerin und Mittelblockerin Sandra Erden hatte mit zwei erfolgreichen Blockaktionen und sehr gefährlichen Angaben die Grundlagen gelegt. Der SVN führte schnell klar (11:2, 17:4).

Überheblichkeit

„Doch wie schon im ersten Spiel in Elsfleth führte die totale Überlegenheit im zweiten Satz zur Überheblichkeit“, sagte Steinhäuser. Sein Team war völlig von der Rolle, „ein geordnetes Aufbauspiel fand fast nicht mehr statt.“ Bis zum 19:19 führte die TG Wiesmoor fast ständig. Doch immerhin: Der SVN kämpfte sich mit viel Einsatz und dank der starken Angaben von Kristina Behrens in die Erfolgsspur zurück.

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Im dritten Satz fanden die Gäste auch ihre spielerische Linie wieder. Die starken Angaben Sandra Erdens, ein sicheres Stellungsspiel und ein guter Spielaufbau waren die Basis. Der SVN führte mit 9:3, 13:4 und 16:6 und gewann den Satz deutlich

SV Nordenham: Kristina Behrens, Bianca de Grave, Katja Eden, Sandra Erden, Janine Lachnitt, Sabine Meiners, Alexandra Taylor

SV Nordenham II - Vareler TB 0:3 (14:25, 23:25, 13:25). Der SVN startete laut Trainer Stefan Plewka durchwachsen. Varel spielte sich mit einer sicheren Spielweise einen komfortablen Vorsprung heraus. Sein Team habe zunächst nur reagiert, sagte Plewka, habe aber nach kurzer Anlaufphase mitgehalten. Bei vielen der zahlreichen langen Ballwechsel hätten die Varelerinnen am Ende das Glück auf ihrer Seite gehabt. Der SVN verlor den Satz klar.

Spiel auf Augenhöhe

Aber im zweiten Durchgang spielte er mit Varel auf Augenhöhe. Das Spiel war umkämpft. Der SVN punktete mit starken Angriffen über die Außenposition mit Lisa Schröder und Maja Kramer. Nordenham führte, leistete sich aber in der Schlussphase viele Eigenfehler. Varel bog den Rückstand in einen Vorsprung um und sicherte sich Satz zwei.

Im dritten Satz habe sein Team nicht mehr an die gute Leistung aus dem zweiten Satz anknüpfen können, sagte Plewka. „Die Annahme wurde zunehmend schwächer, und im Angriff fehlte die nötige Durchsetzungskraft.“ Varel machte alles klar.

SV Nordenham II - Wilhelmshavener SSV 0:3 (14:24, 11:24, 21:25). Plewka baute das Team im Vergleich zum ersten Spiel um. Rebecca Willuhn übernahm die Zuspielposition, Kathrin Niedzella rückte auf die Diagonale, Rauschan Kloz auf die Mittelblockposition.

Dennoch schaffte der SVN es nicht, Druck aufzubauen. Dem Spielaufbau fehlte die Variabilität. Nordenham punktete kaum mal mit eigenen Angriffen, sondern fast nur durch Eigenfehler der Gäste. Die Wilhelmshavenerinnen hingegen überzeugten mit gut platzierten Angriffen und druckvolle Aufschlägen und gewannen Satz eins deutlich.

Auch im zweiten Satz habe sein Team eine schwache Leistung gezeigt, sagte Plewka. Die Annahme hatte mit den starken Aufschlägen des Gegners große Probleme. Wilhelmshaven trumpfte mit einer sehr guten Feldabwehr und guten Angriffen auf und gewann auch fast alle langen Ballwechsel. Der SVN gab auch Satz zwei klar ab.

Im dritten Durchgang profitierte der SVN von der nachlassenden Konzentration der Gäste. Das Spiel wurde ausgeglichener, weil Nordenham die gegnerischen Aufschläge besser kontrollierte und auch mal eigene Angriffe durchbrachte. Dennoch reichte es nicht zum Satzgewinn.

SV Nordenham II: Neriman Büsing, Rauschan Kloz, Maja Kramer, Kathrin Niedzella, Lisa Schröder, Svea Thaden, Annika Walter-Carstens, Rebecca Willuhn.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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