Nordenham Die Männermannschaft des SV Nordenham ist auch in der Sommersaison 2021 das Aushängeschild des Tennissports in der Wesermarsch. Die Spieler von Trainer Andreas Waller kämpfen in der Landesliga um Punkte. Nach dem Abgang von Spitzenspieler Hendrik Thada Grohbrügge zum Bremer TC v. 1912 in die 2. Bundesliga kann es für den SVN nur um den Klassenerhalt gehen. An diesem Samstag, 13 Uhr, erwartet er den hoch gehandelten DTV Hannover II.

Peer Waller wieder fit

Da sich auch der lange verletzte David Amendt noch nicht lange im Training befindet, verteilt sich die Verantwortung auf die Zugänge aus den Niederlanden, Thijs Buur und Bart van Kampen, sowie auf Philipp Ulrich, Lars Hibbeler, dem spielfitten Peer Waller und Emanuel Radu. Gegner sind die favorisierten Teams Bremer TV von 1896, Barrier TC und DTV Hannover II. Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt werden der TC Falkenberg und der TV Sparta Nordhorn sein. „Da bis zum 18. Juli alles gespielt sein soll, wird es eine geballte und stressige Saison werden“, sagt SVN-Trainer Andreas Waller.

Schwierige Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Saison sei ohnehin ein wenig schwieriger gewesen als in den Jahren zuvor, sagt er. „Es hat sich einiges verändert. Einige meiner Jungs orientieren sich gerade beruflich. Deshalb war das Training ab und an mal schwierig.“

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Er glaubt, dass seine Mannschaft zweimal gewinnen muss, um den Klassenerhalt zu sichern. Erste Bürgerpflicht sei es deshalb, in jedem Spiel der starken Staffel voll dagegenzuhalten.

Coach Waller setzt auf die Doppelstärke seiner Mannschaft – gerade im Auftaktspiel gegen die jungen Talente aus Hannover. „David und Peer spielen schon lange zusammen und harmonieren. Gegen die muss man erstmal gewinnen“, sagt er und erinnert an ein Match gegen den Barrier TC, als sein Team dem Gegner ein 3:3 abgetrotzt hatte, obwohl die gegnerischen Spieler allesamt Leistungsklasse eins auf dem Zettel stehen hatten. „Da hat damals keiner mit gerechnet“, sagt er. „Bessere Einzelspieler ergeben noch lange kein gutes Doppel.“ Das macht Hoffnung. Eine Prognose für das erste Spiel fällt ihm dennoch schwer. „Wenn die Hannoveraner mit ihren Topleuten auflaufen, wird es schwierig“, vermutet er. „Aber zunächst ist alles offen. Vielleicht können wir ja für eine Überraschung sorgen.“

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Der Saisonstart

Nach zweimaliger Verschiebung des Saisonstarts geht es an diesem Wochenende wieder los mit den Punktspielen im Tennis. Es ist die zweite Sommerrunde, die durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt ist. Jedoch haben sich die Rahmenbedingungen geändert.

So dürfen Doppelspiele ohne Testpflicht bestritten werden. Auch das Betreten der Umkleidekabinen und das Duschen auf den Tennisanlagen sind gestattet. Das gemeinsame Essen nach dem Punktspiel im Clubhaus soll wieder möglich sein. Das alles wird durch vereinseigene Hygienekonzepte unterstützt.

Da die Rahmenbedingungen bis Ende Mai noch enger gesteckt waren, haben einige Vereine noch Mannschaften vom Punktspielbetrieb abgemeldet – aber bei weitem nicht so viele Teams wie im vergangenen Sommer, da diesmal die Auf- und Abstiegsregelung Bestand hat und das damit verbundene Ordnungsgeld vom Verband erhoben wird.

Bei den zwölf Wesermarsch-Clubs hielt sich der Aderlass in Grenzen. Von 30 gemeldeten Erwachsenen-Mannschaften sind 27 Teams aus neun Vereinen am Start. Im Jugendbereich sind die Ausfälle gravierender. Dort nehmen nur 15 von 22 gemeldeten Mannschaften teil, die aus vier Vereinen kommen. Erstmals nehmen nach dem Rückzug ihrer letzten Mannschaften der SV Lemwerder (Herren 40) und der TuS Warfleth (Herren 55) nicht mehr am Punktspielbetrieb teil.

Von den 27 Erwachsenen-Teams spielen fünf auf Verbandsebene. Die klassenhöchsten Teams sind die Herren 30 und die Herren 65 des TK Nordenham in der Oberliga. Die Frauen 50 des SV Nordenham sind in der Verbandsklasse das einzige höherklassige Damen-Team.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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