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NORDENHAM „Manege frei“ hieß es am Freitag für 50 kleine Zauberer, Jongleure, Trapezkünstler und Clowns. Die Teilnehmer des fünftägigen Zirkusworkshops, den der Circus Radieschen zum ersten Mal in Nordenham ausrichtete, präsentierten ihren Angehörigen zum Abschluss der Ferienpassaktion bei der Sporthalle Mitte alle ihre Tricks. Und selbst Heiko Bahlmannvom Radieschen-Team geriet ins Schwärmen: „Das ist das Allertollste, wenn die Kinder mit stolz gestählter Brust in der Manege stehen.“

Heiko Bahlmann hat als Leiter des Nordenhamer Zirkus „Fantaasi“ bereits etlichen Kids den Umgang mit Diabolo und Zauberstab beigebracht. In den vergangenen drei Wochen tingelte er gemeinsam mit der Chefin des Circus Radieschen, Ines Rosemann, und den weiteren Teamern Michael Richter, Leentje Rinne und Inga Purwin durch Oldenburg, Verden und Uelzen, um auch den dortigen Kindern seine Tricks zu zeigen. Wie auch in Nordenham hatten die sechs bis 13 Jahre alten Nachwuchsartisten fünf Tage lang die Gelegenheit, sich aus acht Workshops ihre zwei beliebtesten Zirkusnummern herauszusuchen und im Laufe der Woche einzuüben.

Dass an der Ferienpassaktion „viel mehr Mädchen als Jungs“ teilnahmen, wie es die achtjährige Lisa-Marie formulierte, störte den Zusammenhalt der Gruppe nicht. „Die Kids geben sich gegenseitig Applaus und zeigen damit, dass sie ein großes Team sind“, sagte Heiko Bahlmann. Nacheinander traten die Zauberer, Jongleure, Trapezkünstler, Seiltänzer, Akrobaten und Kugelläufer auf, unterbrochen immer wieder durch kleine Gags der Clowns.

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Die Nummern sahen teilweise fast schon professionell aus. Gerben etwa hatte sich genau das Richtige für sich ausgesucht: Nach der Jonglage, bei der er sich gemeinsam mit dem acht Jahre alten Timo die Kegel zuwarf, gab der Siebenjährige, der auch sonst gerne mal die Leute zum Lachen bringt, zusammen mit anderen Kindern einen Sketch zum Besten. „Ich habe das alles hier gelernt, dafür klappt das schon echt gut, oder?“ Tapfer zeigte er auch den blauen Fleck unter seinem Fingernagel. „Ein bisschen stört mich das schon beim Jonglieren, das macht aber nix“, biss der Grundschüler die Zähne zusammen.

Dass diese kleine Verletzung die einzige der gesamten Woche war, darauf legen die Teamer großen Wert. „Sicherheit steht an erster Stelle“, sagte Heiko Bahlmann, „dafür sind die Betreuer immer dicht an den Kindern dran.“

So konnte auch die erst sechs Jahre junge Jana ein Kunststück auf dem Trapez aufführen, und die Seiltänzer wagten sich zeitweise freihändig über das gespannte Seil. Vor der Aufführung wurden die Kinder noch verkleidet und geschminkt. „Die Woche ist perfekt gelaufen“, zeigte sich Heiko Bahlmann zufrieden.

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