Moordeich /Oldenbrok Die Korbballerinnen des Oldenbroker TV sind mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Bundesliga-Saison 2018/2019 gestartet. Am Sonntag spielten sie in Moordeich zunächst 6:6 gegen den TSV Heiligenrode, anschließend besiegten sie die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst mit 16:6.

Oldenbroker TV - TSV Heiligenrode 6:6 (3:1). Nach den Worten von Oldenbroks Trainerin Yvonne Fehnere befindet sich Heiligenrode im Umbruch. Dennoch spielte der TSV in Ballbesitz geduldig und selbstbewusst. Doch in der Abwehr offenbarte er große Lücken. Die Oldenbrokerinnen spielten sich zunächst gute Chancen heraus, die sie aber vergaben. Birte Klostermann erzielte in der siebten Minute den ersten Treffer. Doch der OTV tat sich offensiv weiterhin schwer. „Der Ball wollte einfach nicht in den gegnerischen Korb“, ärgerte sich Yvonne Fehner. Immerhin: Die Abwehr um die starke Korbfrau Salome Stickan stand wie eine Eins. Zur Pause führte Oldenbrok mit 3:1.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel baute Laura Kikker die Führung auf 4:1 aus. Und dann lief nichts mehr. Wenig später hatte Heiligenrode ausgeglichen (4:4). Ihre Spielerinnen hätten die Verantwortung nur noch abgegeben, sagte Yvonne Fehner. Sie warfen nur noch, wenn sie keine andere Möglichkeit hatten. Das rächte sich. Kurz vor Schluss führte der TSV mit 6:5. Eine Niederlage drohte. Laura Kikker rettete dem OTV mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter aber noch einen Punkt.

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Oldenbroks Trainerin Yvonne Fehner stand nach der Partie vor einem kleinen Rätsel. „So unsicher habe ich mein Team noch nie gesehen.“

OTV: Salome Stickan, Kerstin Hauerken (1), Julia Kikker (1), Laura Kikker (3), Merle Knutzen, Janina Knutzen, Anika Allmers, Birte Klostermann (1).

Oldenbroker TV - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 16:6 (9:4). Nach der ersten Partie hatte es eine Premiere gegeben: Oldenbroks Trainerin entschloss sich dazu, deutliche Worte ans Team zu richten. Es müsse auf seine Erfahrung und die technische Ausbildung vertrauen und selbstbewusster spielen. „Das scheint geholfen zu haben“, sagte Yvonne Fehner. „Im zweiten Spiel lief es besser.“

Und zwar von der ersten Minute an. Oldenbrok ging in Führung und beantwortete den schnellen Ausgleich mit drei Treffern in Folge (4:1/5.). Die TSG hielt nur eine Viertelstunde lang mit (3:6), dann zog Oldenbrok davon. Der OTV führte zur Pause mit 9:4. Nach dem Seitenwechsel legte er sieben Treffer nach und ließ nur noch zwei gegnerische Körbe zu.

Yvonne Fehner war zufrieden. Ihre Spielerinnen hätten mit der nötigen Konstanz getroffen, Verantwortung übernommen sowie variabel und ideenreich angegriffen.

OTV: Salome Stickan (1), Kerstin Hauerken (1), Julia Kikker (3), Laura Kikker (2), Merle Knutzen, Janina Knutzen (2), Anika Allmers (1), Birte Klostermann (6).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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