ESENSHAMM „Geduld war gefragt, denn es war nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere Tore schießen würden“, sagte der Esenshammer Bezirksliga-Trainer Wolfgang Rohde nach dem 3:0-Erfolg seiner Fußballer gegen den 1. FC Ohmstede. Rohde hatte Ohmstede im Vorfeld zu dieser Begegnung gleich zweimal beobachtet und dabei festgestellt, dass die Schützlinge von Trainer Lutz Gramberg mit zunehmender Spieldauer stets konditionell nachließen: „Ohmstede war nach 70 Minuten zumeist konditionell platt. So war es auch heute. Unser Sieg war hochverdient, obwohl wir über 60 Minuten lang auf das 1:0 warten mussten.

Lutz Gramberg war verärgert über das erste Gegentor „Nach unserem Eckstoß konterte der TVE blitzschnell. Marco Kuck legte anschließend prima für Bünyamin Kapakli auf, der problemlos vollenden konnte. Da haben wir nicht aufgepasst.“ Der FCO-Trainer sah seine Mannschaft zunächst nicht unterlegen: „Hätten Ugur Oezdemir und Thomas Pille mehr Glück im Abschluss bei ihren jeweils zwei Möglichkeiten gehabt, wäre eine Führung auch für uns möglich gewesen.“ Gramberg stellte zudem bei den Spielern der Hausherren einen ziemlich rüden Umgangston untereinander fest. Zum Thema Meisterschaft ließ er wissen: „Der TVE muss mehr als gegen uns bieten, wenn er wieder aufsteigen will.“

Rohde bot Baris Kocademir, der bis zur Winterpause beim TVE aushelfen wird, als Libero auf. Hübeyt Kaya und Cagatay Catalcam agierten als Manndecker. Vor der Abwehr spielten Matthäus Fincke und Danilo König. „Diese Maßnahme war richtig, denn die beiden räumten in der Defensive vieles ab“, lobte der TVE-Trainer die beiden Bremerhavener. Marco Kuck und Adrian Kaliwoda sollten im Mittelfeld über die Außenbahnen für Druck sorgen. Sie entledigten sich dieser Aufgabe souverän. Kuck bereitete das erste Tor maßgerecht vor. Adrian Kaliwoda ließ die Treffer zwei und drei nach sehenswerten Vorstößen über die linke Seite folgen. Im zentralen Mittelfeld ackerte Yassin Kapakli unermüdlich. Im Sturm waren Bünyamin Kapakli und Yunus Gündogdu zunächst ohne Wirkung, tauten aber im weiteren Verlauf mächtig auf. Florian Bartels im Tor der Gastgeber zeigte gute Reflexe bei den Chancen von Oezdemir und Pille.

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Rohde bezeichnete den Erfolg als Arbeitssieg. In der Schlussphase hätte seine Elf sogar noch höher gewinnen können, doch gute Konterchancen ließ die Heimelf aus.

TVE: Bartels; Kaliwoda, Fincke, Kaya, Catalcam, Kocademir, König, Y. Kapakli (58. Yildirim), Kuck (82. Suleyman), Gündogdu (71. Janßen), B. Kapakli.

Tore: 1:0 B. Kapakli (63.), 2:0, 3:0 Kaliwoda (73., 80.).

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