Lemwerrder /Vegesack Hoch her ging es im Vegesacker Museumshafenbecken. Der Verein MTV Nautilus hatte zur 6. Pappbootregatta eingeladen. Hunderte von Schaulustigen zog es bei bestem Wetter dorthin, um das Riesenspektakel mitzuerleben.

15 fantasievolle Schwimmkörper mit ihren Besatzungen lieferten sich paarweise in den Kategorien Geschwindigkeit und Kreativität genauso spannende wie lustige Rennen. Doch bevor es an den Start ging, nahm die Jury erst einmal zur Überprüfung alle Wasserfahrzeuge in Augenschein. Schließlich galt es, eine ganze Reihe von Vorgaben zu erfüllen, die offenbar nicht von allen Teilnehmern genau gelesen wurden.

Bevor der Radampfer mit Steuerhaus und dampfendem Schornstein, mit dem mancher Zuschauer gerne eine Hafenrundfahrt gemacht hätte, zu Wasser gelassen wurde, gab es jede Menge zu sehen. Und dabei kamen die Teilnehmer keineswegs immer trocken wieder am Anleger an.

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Allerbeste Aushängeschilder für ihre Betriebe waren wieder die Auszubildendens der Lürssen-Werft und der Werft Abenking & Rasmussen, die sich die drei vordersten Plätze in der Schnelligkeit sicherten.

Rechts und links – das müsse er wohl noch ein wenig mit seinen Jungs üben, überlegte A&R-Ausbilder Joachim Dobroschke, nachdem die Besatzung der „Antriebswelle“ zwar in einer super Zeit, aber leider falsch herum die Boje umrundete. Das hätte Strafpunkte gegeben, wäre das Lürssen Team mit seiner „Große Klappe“ nicht zu einem Stechen bereit gewesen, freute sich der Ausbilder über so viel Fairness.

Bei dem Stechen legten sich Fabian Schunk und Pierre Grimm noch einmal dermaßen ins Zeug, dass die „Antriebswelle“ nach dem Sieg im lvergangenen Jahr mit einer neuen Rekordzeit von nur 41 Sekunden am schnellsten war.

Die „Spant 13“, ebenfalls mit A&R-Azubis an Bord, und so stabil gebaut, dass sie nur leicht überarbeitet schon zum dritten Mal an der Regatta teilnahm, belegte mit 50 Sekunden (nur zwei Sekunden langsamer als der blaue Lürssen-Hai „Große Klappe“) den dritten Platz.

Mit List und Tücke die physikalischen Gesetze zu überlisten, gelang den „Royal Rangers“ auch dieses Mal nicht. Mit einer gelb-blauen Wasserspinne und „Gießkannenpaddeln“, die dem abenteuerlichen Gefährt Auftrieb oder Stabilität verleihen sollten, gingen die Pfadfinder an den Start. Jedes Jahr sei man bisher untergegangen, so die Erfahrung von Crewmitglied Karo. Und es blieb dabei: Genau wie für ihre acht Kameraden endete nach „Yoga-Paddeln“ die Bootsfahrt wieder nass.

Eine Probefahrt auf der Hamme überstanden hatte dagegen die „Nautilus“ vom berufsbildenden Schulzentrum Vegesack. Trocken gelangten die vier Paddler wieder an den Steg. Das schicke Piratenboot mit rot-schwarzen Plüschsitzen wurde vor dem SSD-Team mit seinem „Super Mario“ zum kreativsten Wasserfahrzeug gekürt.

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