Oldenbrok /Bremen Die in der Bundesliga spielenden Korbballerinnen des Oldenbroker TV haben am ersten Spieltag in Bremen einen Sieg gefeiert und eine Niederlage kassiert. Sie bezwangen Aufsteiger TSV Ingeln Oesselse mit 22:17 (6:7) und verloren gegen den TSV Heiligenrode mit 10:14 (5:4).

Trainerin Yvonne Fehner peilt mit ihrer Mannschaft den Klassenerhalt an. „Die Erwartungen halten sich also in Grenzen“, sagt sie. „Durch die Umstellung auf der Position der Korbhüterin wissen wir ja nicht, was wir tatsächlich leisten können.“ Der Angriff sei das Prunkstück. „Wir haben die technisch mit am besten ausgebildeten Spielerinnen. Das heißt aber ja erstmal nicht viel.“

Oldenbroker TV - TSV Ingeln-Oesselse 22:17 (6:7). Die Oldenbrokerinnen waren nervös, weil sie nicht wussten, wie sie den Gegner einschätzen sollten. Das Spiel begann ausgeglichen. Ingeln lag zwar zwei Mal mit zwei Körben in Führung, aber der OTV behielt die Nerven. Marion Beyer hielt Oldenbrok in ihrer ersten Partie nach schwangerschaftbedingter Auszeit mit drei Körben in der ersten Hälfte im Spiel. Sie bestach mit ihren sicheren Distanzwürfen. Aber auch Julia Kikker war immer wieder vom Kreis erfolgreich. Der OTV stellte Ingelns Abwehr ein ums ander Mal vor Probleme, lag zur Pause aber noch 6:7 hinten.

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In der zweiten Halbzeit warf Ingeln den ersten Korb – der Zwei-Körbe-Abstand war wiederhergestellt. Doch Oldenbrok traf unbeeindruckt und blieb immer in Schlagweit. Mit der Umstellung der Abwehr auf eine Manndeckung brachte der OTV den Spielfluss Ingelns ins Stocken.

In der 28. Minute führte Ingeln zwar mit 14:11. Doch die technisch starken Oldenbrokerinnen kämpften und ließen sich auch nicht von der Umstellung der Ingelner Abwehr beeindrucken. Mit einfachen Doppelpässen hebelten sie die Abwehr des Gegners aus. „Es machte sich auch bezahlt, dass wir eine intensive Saisonvorbereitung betrieben haben“, sagte Fehner. Oldenbrok war konditionell überlegen, mental stark und hatte eine Birte Klostermann auf dem Feld, die in den letzten zwölf Minuten sieben der elf Oldenbroker Körbe warf. Das reichte zum Sieg.

OTV: Laura Kikker (2), Julia Kikker (6), Marion Beyer (4), Birte Klostermann (7), Janina Knutzen, Merle Knutzen (1), Anika Allmers, Kerstin Hauerken (2)

Oldenbroker TV - TSV Heiligenrode 10:14 (5:4). Heiligenrode hatte die erste Partie des Tages gegen den TSV Thedinghausen verloren. Doch die Korbfrau des TSV, Romina von Öhsen, trieb die erneut nervös agierenden Oldenbrokerinnen zunächst zur Verzweiflung. Kein Team konnte sich zu Beginn der Partie absetzen. Die Führung wechselte ständig. Oldenbrok führte zur Pause knapp (5:4). Erst kurz vor Ende der Partie warf Heiligenrode erstmals einen kleinen Vorsprung heraus (11:9, 12:9). Oldenbrok war gezwungen, die Abwehr zu öffnen, damit der Gegner schnell zum Abschluss kommt. „Das hat aber nichts gebracht“, sagte Fehner. Oldenbrok verließ den Platz als Verlierer. Dennoch sei sie nicht unzufrieden, sagte Fehner. „Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt. Sie war körperlich fit und technisch gut.“ Viele Würfe hätten den hinteren Rand des Korbes getroffen. In der Abwehr habe die Mannschaft mit einer effektiven Manndeckung agiert. Überdies habe Kerstin Hauerken, die auf der Korbhüterinnenposition unter dem Korb ausgebildet wird, ihr Talent aufblitzen lassen.

Körbe OTV: Birte Kollecker (3), Marion Beyer (3), Kerstin Hauerken (2), Janina Knutzen (1), Laura Kikker (1)

 Am Sonntag, 10 Uhr, spielt der Oldenbroker TV in Brake gegen den TSV Thedinghausen. Um 11.40 Uhr beginnt das Spiel gegen den SV Heiligenfelde.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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