Leer /Brake Die ersten Worte des Braker Landesliga-Fußballtrainers Dennis Ley nach dem 3:0-Sieg am vergangenen Spieltag gegen den TV Dinklage waren eindeutig. „Der Sieg darf keine Eintagsfliege sein.“ Zwar kletterte der SVB dank der drei Punkte an die neunte Stelle der Tabelle, doch bei möglichen sechs Absteigern beträgt der Abstand zu einem Abstiegsrang nur drei Zähler. Kein Wunder, dass Brake am kommenden Sonntag beim VfL Germania Leer (15 Uhr, Stadion Ossestraße) mit Punkten nachlegen will.

Selbstvertrauen

Mannschaftsführer Julian Lachnitt überzeugte gegen Dinklage in der Innenverteidigung. Er ersetzte Bjarne Wiesehan (Adduktoren-Probleme). Zusammen mit Normen Hartmann hielt er das Zentrum der Abwehr gut zusammen. Er nahm sich sogar die Zeit, bei Standards in den gegnerischen Strafraum zu marschieren. Sehenswert war sein Kopfball zum 2:0 nach Vorlage von Christian Hillje.

Fußballerisch ließ Brake gegen Dinklage zwar einige Wünsche offen, doch letztendlich zählen die Punkte. Und jeder Sieg stärkt bekanntlich das Selbstvertrauen.

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Auffallend gegen Dinklage war bei Leys Truppe, dass die Mannschaft nicht hoch verteidigte. Kapitän Lachnitt wies seine Mitspieler lautstark an, tiefer zu stehen. 30 Meter hinter der Mittellinie positionierte sich der Abwehrverbund, um der Gefahr vorzubeugen, ausgekontert zu werden. Keine guten Erinnerungen hat Brake an das Spiel in Leer in der vergangenen Saison: Das Spiel ging 0:3 verloren.

Germania Leers Sprecher Mario Rauch will gerade dieses Ergebnis aus den Köpfen der Leeraner Mannschaft streichen: „Zwar ist Brake auch nicht berauschend aus den Startlöchern gekommen, doch wir werden den SVB auf keinen Fall unterschätzen“, kündigt er an.

Acht Punkte

Uwe Frieling ist seit dieser Saison neuer Trainer in der ostfriesischen Metropole. Mit acht Punkten lieg der VfL momentan nur an 15. Stelle. „Ein Sieg ist für uns Pflicht, sonst verlieren wir den Kontakt an das untere Mittelfeld in der Tabelle,“ sagt Rauch.

Leer trennte sich am vergangenen Spieltag 0:0 vom TuS Esens. Frieling sah dabei eine aufkommende Unsicherheit bei seinem Team, in dem einige Spieler angeschlagen sind. „Auf dem Weg nach vorne waren wir zu unruhig. Wir machen Fehler, die den Gegner zu Kontern einladen.“ Trotz des Abstiegsranges ist der VfL bei seinen Fans noch nicht in Ungnade gefallen. „Die Stimmung ist gut. Das Umfeld steht geschlossen hinter uns,“ sagt Rauch.

Übrigens:  Leer war der Heimatverein des ehemaligen Werder-Spielers Josef Piontek, der 1965 mit Werder Bremen Deutscher Meister wurde.

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