Reiten
Lene Sofie Brandt fürs Finale qualifiziert

Für die Rodenkircherin Marlien Meyer sprang keine ganz so gute Platzierung heraus. Trotzdem genießt die 25-Jährige die Festtage in Rastede.

Bild: Wolfgang Böning
Lene Sofie Brandt hat auf Salita con Sally das Finale der Dressurprüfung Klasse L erreicht.Bild: Wolfgang Böning
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Für den ganz großen Sprung hat es für Marlien Meyer (RuFV Rodenkirchen) auf Todonna in Rastede leider nicht gereicht. Dennoch hatte sie viel SpaßBild: Wolfgang Böning
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Wesermarsch /Rastede Riesenfreude bei Lene Sofie Brandt: Die 15-jährige Reiterin vom Nordenhamer RC hat sich für das am Sonntag stattfindende Finale der Dressurprüfung Klasse L beim 69. Landesturnier in Rastede qualifiziert. In den vergangenen beiden Jahren trat sie noch mit einem Pony an. Jetzt ging sie erstmals mit einem Großpferd an den Start, und mit Salita con Sally erreichte sie hervorragende 7,8 Punkte und wurde damit Zweite.

Eine höhere Punktzahl wies nur Lena-Christina Neitzel (RV Höven, 8,0 Punkte) auf Salomon auf. Ebenfalls für das Finale qualifiziert ist Leonie Böttcher (RV Ovelgönne), die auf Valentino mit der Note 7,4 auf Rang sechs landete. Nicht geschafft haben es die ebenfalls für den RV Ovelgönne gestarteten Janna Röben auf Reitlands All inclusive (12.) und Lena Hennig auf Samon H. (16.).

Die Reiterinnen und Reiter aus der Wesermarsch sind begeistert vom Turnier in Rastede. Marlien Meyer vom RuFV Rodenkirchen ist zum dritten Mal beim Landesturnier dabei. Die 25-jährige Rodenkircherin: „Das ist schon toll hier, auch wenn für mich keine gute Platzierung heraussprang.“ Zunächst startete sie bei der ersten Wertung der Springprüfung Klasse M* für junge Reiterinnen. Da wies sie mit Todonna drei Abwürfe auf. Am nächsten Tag folgte die zweite Wertung mit der Zeitspringprüfung. Die 85,30 Sekunden, pro Abwurf kamen Strafsekunden hinzu, bedeuteten eine Platzierung im hinteren Feld der 60 Paare. Somit reichte es nicht für die Qualifikation für das Finale. Marlien Meyers Fazit: „Fehler passieren nun mal. Auf jeden Fall hat das Spaß gemacht.“

In dieser Saison kann die Rodenkircherin schon Platzierungen im M-Springen vorweisen. Das Jader Reitturnier beendete die 25-Jährige als M-Siegerin. Auch in der Vielseitigkeit, bestehend aus Springen, Dressur und Geländeritt, bringt sie sich ein. Hier sprang in Westerstede ein zweiter Rang heraus.

Die Reiterei betreibt sie quasi von Kindesbeinen an. Als 4-Jährige begann sie mit dem Voltigieren und ist mit 6 Jahren erstmals geritten. Sie hat sich in den Prüfungen von der A bis zur M hochgearbeitet. Todonna reitet sie nun schon seit fünf Jahren. Die Oldenburger Stute wurde von Dr. Wilhelm Büsing aus Jade gezüchtet. Er ist in Reiterkreisen vor allem den älteren Jahrgängen gut bekannt. Der inzwischen 96-Jährige Senior hatte bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki in der Vielseitigkeit Bronze im Einzel und Silber mit der Mannschaft gewonnen.

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