Dortmund Sie haben viel erlebt – und tolle Leistungen gezeigt. Der Leichtathletik-Nachwuchs der SG akquinet Lemwerder hat jetzt beim Hallensportfest des TV Teutonia Lanstorp in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle sportliche Ausrufezeichen gesetzt. Trainer Georld Christen und Petra Tietjen hatten 24 Sportlern die Chance gegeben, sich während eine Mammutturniers zu beweisen, an dem rund 700 Athleten teilnahmen.

Das ungewohnte Umfeld spornte einige Sportler aus der Wesermarsch an. Mit 8,26 Sekunden im 60-Meter-Sprint eroberte Philip von Estorff die Sprinterkrone des Teams. Abgeben musste sie Paul Richter, der die Ziellinie locker auslaufend in 8,28 Sekunden als Erster seines Laufes überquerte. Er hatte geglaubt, dass die Zeitlaufsieger noch einen Endlauf bestreiten – doch da hatte er sich geirrt.

„Philip hat einen optimalen Tag erwischt und sich sehr gut auf die Wettkämpfe konzentriert“, lobte Christen seinen U18-Schützling. Eine persönliche Bestzeit über 200 Meter in 26,42 Sekunden sowie eine persönliche Bestleistung (5,12 Meter) im Hochsprung verbunden mit dem sechsten Platz untermauern die Worte des Trainers. „Wir haben in den vergangenen zwei Monaten vor allem unsere Sprint-Hausaufgaben gemacht“, sagt Christen.

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Hannah Schneider bestätigte derweil ihre guten Trainingsleistungen mit einer persönlichen Bestzeit (8,50 Sekunden) und Platz sechs über 60 Meter sowie mit 28,17 Sekunden über 200 Meter. Jan Kleinekathöfer lief ebenfalls persönliche Bestzeit in 8,45 Sekunden. Seine Entwicklung sei noch lange nicht abgeschlossen, meinte Christen.

Optimale läuferische Anlagen bringe auch Zugang Marian Zeynalov mit. Seine 800-Meter-Zeit (2:49 Minuten) habe so manchen arrivierten Mittelstreckler vor Neid erblassen lassen, meinte Christne. Gemeinsam mit Fynn Hoops und Malte Mosel bildete er ein starkes U14-Team. Malte überzeugte im Kugelstoßen mit 6,49 Metern.

Mit diesem Sportgerät zeigten auch Carlotta Michaelsen (U14/6,05 Meter) sowie die U16-Athletinnen Mara Brunßen (8,07 Meter) und Kea Maaßen (8,43 Meter) starke Leistungen. Kea gelang zudem mit 1,40 Metern die Einstellung ihrer Hochsprungbestleistung.

Im Hochsprung beeindruckte überdies Jenna Rimpl (U14) vom Kooperationspartner SG Marßel. Sie übersprang 1,25 Meter. „Sensationell“, meinte Christen.

Jennas jüngerer Bruder Julius überquerte in seinem ersten Hochsprungwettbewerb die 1,20 Meter – gleichbedeutend mit dem Sieg in der Altersklasse U12. Persönliche Bestleistungen erreichte er dann noch mit 3,48 Metern im Weitsprung und 8,69 Sekunden im 50-Meter-Sprint. Mit Stine Kahlenberg entwickele sich eine weitere Sprinthoffnung beim Kooperationspartner SG Marßel, meinte Christen. 8,25 Sekunden über 50 Meter bedeuteten einen hervorragenden sechsten Platz in der U12-Konkurrenz.

Christen zog eine ehrliche Bilanz: Zwar seien einige Sportler erfolgreich gewesen, die Bedingungen der Mammutveranstaltung hätte andere aber gehemmt. „Es gab ja reichlich zu gucken, so konnte sich nicht jeder auf den Punkt genau konzentrieren“, sagte er. Aus pädagogischer Sicht sei die Reise nach Dortmund für alle lehrreich gewesen, meinte er „Nicht alle Athleten konnten durchgehend von Petra Tietjen oder mir begleitet werden. Sie mussten sich weitestgehend allein zurechtfinden“, sagte er.

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