Lemwerder Die Saison in der Bezirksliga Bremen war lang, doch die Strapazen könnten sich für die Fußballer des SV Lemwerder an diesem Sonntag auszahlen. Um 15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Norman Stamer am letzten Spieltag beim SC Lehe-Spaden an. Mit verlockendem Ziel: Schon mit einem Remis wäre dem Aufsteiger als Dritter der Durchmarsch in die Landesliga gelungen.

„Ich bin voller Vorfreude“, sagt Stamer. Kein Wunder, wo der Aufstieg doch so nah greifbar ist. Am letzten Spieltag würde dem SVL in Bremerhaven sogar ein Unentschieden reichen. Dann könnte der Viertplatzierte Tura Bremen zwar nach Punkten aufschließen, doch das Torverhältnis spricht für Lemwerder. Tura müsste mit mindestens 24 Toren Differenz zeitgleich beim TuS Schwachhausen II gewinnen, um vorbeizuziehen. Ziemlich unwahrscheinlich.

Eine Punkteteilung strebt Stamer gar nicht an. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen. Es wäre fatal, nur auf einen Punkt zu spielen“, meint er. Bei Lehe-Spaden ist es ohnehin schwer, sich auf die Defensive zu konzentrieren. Die Bremerhavener haben nach 37 Partien ein beeindruckendes Torverhältnis (110:107). Die Offensive ist also nicht zu unterschätzen, die Deckung aber nicht uneinnehmbar. „Wir müssen die richtige Balance zwischen Angriff und Abwehr finden“, sagt Stamer.

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„Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft noch einmal alles raushaut“, so Stamer, der direkt eine Frage anschließt: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Außer den Langzeitverletzten hat der Coach seinen gesamten Kader beisammen. An Unterstützung wird es auch nicht mangeln. Der Fanbus wird voll besetzt sein. „Ich hoffe, dass auch noch viele Anhänger mit dem Auto anreisen werden. Das muss die Spieler noch weiter pushen“, sagt Stamer. Zweifel am Aufstieg will Stamer gar nicht erst aufkommen lassen: „Wir haben uns eine tolle Ausgangsposition geschaffen. Und die wollen wir auch nicht mehr hergeben.“

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