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Lemwerder Schade: Die Faustballer des Lemwerder TV haben den Sprung in die 2. Bundesliga Nord verpasst. Am Samstag mussten sie sich in eigener Halle dem Meister der Regionalliga Nord, SV Düdenbüttel, mit 1:3 und dem TV Wahlscheid (Verbandsliga Rheinland) mit 0:3 geschlagen geben. Den jungen Lemwerderanern hatte schlichtweg die Erfahrung gefehlt. Das Duell zwischen Düdenbüttel und Wahlscheid endete mit einem 3:0 (11:9, 11:8, 11:8)-Sieg für Düdenbüttel.

Lemwerders Spieler Patrick Bartelt gab zwar zu, dass ihm der Tag noch sehr schwer im Magen liege, aber er kündigte an, dass die Mannschaft im nächsten Jahr erneut angreifen werden. „Nun wissen wir, wo wir stehen“, sagte er. „Gegen Düdenbüttel haben wir gesehen, was für eine geile Leistung wir abrufen können. Aber im Spiel gegen Wahlscheid haben wir alle gemerkt, wie schwach wir mental doch einfach sind.“

SV Düdenbüttel - Lemwerder TV 3:1 (11:9, 8:11, 11:6, 11:9). Die Lemwerderaner hatten ein Problem: Ihre Angaben waren während der gesamten Partie nahezu wirkungslos. Aber das glichen sie laut Patrick Bartelt mit einer bärenstarken Abwehrleistung aus. Weil auch das Stellspiel herausragend war, punktete Daniel Bartelt im Rückschlag nach Belieben.

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Den ersten Satz gewann der favorisierte Regionalliga-Meister. Aber die Gastgeber blieben heiß und glichen nach Sätzen aus. „Man hat gemerkt, dass die Düdenbüttler nicht mehr genau wussten, wie sie ihren Angaben schlagen sollen“, sagte Patrick Bartelt, der zudem immer wieder die kurzen Bälle entschärfte. „Im Endeffekt fehlte uns ein bisschen Glück“, meinte er. „Aber es hat wirklich Spaß gemacht.“

Lemwerder TV - TV Wahlscheid 0:3 (10:12, 7:11, 7:11). Wahlscheid hatte unmittelbar vor dieser Partie glatt gegen Düdenbüttel verloren. Gegen einen vermeintlich einfacheren Gegner rechneten sich die Lemwerderaner gute Chancen aus. Aber sie hatten die Rechnung ohne Wahlscheid gemacht. „Wir haben es wie unser Frauenteam in den Aufstiegsspielen im Jahr 2015 gemacht“, ärgerte sich Patrick Bartelt. „Wir haben uns dem Gegner angepasst.“

Es haperte überall: Die Angaben strahlten erneut keine Gefahr aus, und die Körperspannung fehlte. „So haben wir den Gegner natürlich aufgebaut“, sagte Bartelt. Dagegen habe Wahlscheid sein Spiel entspannt durchgezogen. „Bei uns lagen nach dem verlorenen zweiten Satz die Nerven total blank.“ Die Folge. Der LTV kassierte eine klare Niederlage. Der Traum vom Aufstieg war geplatzt.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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