Leeste /Wesermarsch /LR /GRA – Die Korbballerinnen des Oldenbroker TV haben am zweiten Spieltag der Bundesliga Nord einen Sieg gefeiert und ein Mal remis gespielt. Am Sonntag trennten sie sich in Leeste von der SG Findorff Bremen zunächst mit 15:15, ehe sie die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst mit 15:9 bezwangen. Der OTV ist Zweiter – punktgleich mit dem Tabellenführer TuS Sudweyhe. Derweil musste der SV Brake zwei Niederlagen hinnehmen. Zunächst verlor er gegen den TSV Barrien mit 9:17, dann setzte es eine 4:12-Pleite gegen den TuS Sudweyhe. Brake belegt derzeit Rang sechs.

TSV Barrien - SV Brake 17:9. Die Brakerinnen gerieten früh in Rückstand. Zwar glichen sie zunächst aus (2:2/4.), aber sie fanden nie richtig ins Spiel, zumal sie ihre große Stärke nicht ausspielen konnten: Die Barrier Korbfrau fischte die Braker Distanzwürfe eins ums andere Mal aus dem Korb. Barrien zog auf 6:2 davon und hielt den Vier-Körbe-Vorsprung bis zum Seitenwechsel (10:6).

Nach der Pause verloren die Brakerinnen vollends den Faden, auch die Umstellung auf eine Manndeckung verpuffte. Barrien führte plötzlich mit 15:6 und hatte das Spiel damit entschieden. Allein Imke Tönnjes glänzte mit ihren Würfen. Sie erzielte sechs der neun Körbe aus der Distanz.

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„Leider konnten wir nicht an die Leistung des vergangenen Spieltages anknüpfen“, sagte Brakes Spielertrainerin Kristina Penning. Einer der Gründe für die Niederlage: Die Braker Abwehr ist verhältnismäßig klein. Barrien zog im Überzahlspiel immer wieder Lücken am Kreis und warf ungestört auf den Korb.

SVB: Susan Kempe, Kristian Penning (1), Vera Tönnjes (1), Imke Tönnjes (6), Rena Allmers, Lea Poppe, Nicole Sagcob (1)

SV Brake - TuS Sudweyhe 4:12. Nur ein Spiel Pause blieb den Brakerinnen, um die Niederlage gegen Barrien aus dem Kopf zu bekommen. Und dann ging es auch noch gegen den Tabellenführer: Aufsteiger TuS Sudweyhe setzt auf eine überragende Korbfrau und schnelle Konter.

Aber in den ersten 15 Minuten verteidigten die Brakerinnen prima. Sie unterbanden alle Konter, vergaßen aber das Körbewerfen. So blieb es lange beim 0:0. Dann mussten die Brakerinnen auf eine Manndeckung umstellen. Sudweyhe kam ins Rollen und führte zur Pause mit 3:0.

Auch in der zweiten Halbzeit hakte es bei Brake offensiv. Erst in der 31. Spielminute erzielte Kristina Penning den ersten Braker Korb. Sudweyhe führte 8:1. Eine anschließenden Zeitstrafe machte eine Aufholjagd unmöglich. Immerhin kassierte Brake in Unterzahl nur einen Korb.

Die Brakerinnen waren mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Die Korbausbeute war viel zu gering, die Abwehr nicht beweglich genug. Allerdings haben sie jetzt ein paar Wochen Zeit, um diese Defizite auszugleichen.

SVB: Susan Kempe (1), Kristina Penning (1), Vera Tönnjes, Imke Tönnjes, Rena Allmers, Lea Poppe, Nicole Sagcob (2).

SG Findorff Bremen - Oldenbroker TV 15:15. Die Oldenbrokerinnen trafen auf ihren großen Rivalen – sie konnten erst ein Duell gegen die Findorfferinnen gewinnen. Die Teams spielten zunächst abwartend. Der OTV deckte die starken Findorffer Werferinnen auf den Außenpositionen am Kreis ab. Die SG tat sich schwer. Oldenbrok setzte sich bald ab (6:3/12.) und führte zur Pause.

Die Findorfferinnen spielten zunächst mit einer Manndeckung. Nach drei Oldenbroker Körben positionierten sie Ersatzkorbfrau Antonia Bischoff unter den Korb. Sie spielte ihre Erfahrung im Angriff aus. Die Findorffer waren fortan gefährlicher. Sie robbten sich heran und glichen bald aus (11:11/29.). Sie bestraften kleine Unachtsamkeiten der Oldenbroker Abwehr und erarbeiteten sich sogar eine Zwei-Körbe-Führung (35.). Aber die Oldenbrokerinnen schnappten sich letztlich doch noch einen Punkt.

„Wir sind ganz zufrieden mit dem Ergebnis“, meinte Oldenbroks Trainerin Yvonne Fehner. „Nur in der Abwehr müssen wir die Konzentration noch höher halten.“

OTV: Salome Stickan (1), Julia Kikker (3), Laura Kikker (3), Janina Knutzen (2), Merle Knutzen, Marion Beyer (2), Birte Klostermann (4), Kerstin Hauerken.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - Oldenbroker TV 9:15. Die TSG hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison im Angriff verbessert. Sie strahlt gerade mit ihren Distanzwürfen Gefahr aus. Indes: „Wir sind von Beginn an konzentriert ans Werk gegangen und haben nicht viel zugelassen“, meinte Fehner. Indes habe ihr Team im Angriff nicht an die Leistung der ersten Partie anknüpfen können. „Die Würfe waren nicht konzentriert genug“, sagte sie. Dennoch führte Oldenbrok zur Pause mit 6:5. In der zweiten Halbzeit lief es zunächst nicht besser. Die TSG blieb dran (8:9). Aber die Oldenbrokerinnen besannen sich. Plötzlich übernahmen sie mehr Verantwortung. Mit fünf Körben in Folge entschieden sie das Spiel.

Trainerin Yvonne Fehner war zufrieden. „Schön ist, dass jetzt alle Körbe werfen“, sagte sie. Die Verantwortung laste nicht mehr mehr nur auf einer einzelnen Spielerin. Bestes Beispiel: Auch Abwehrspezialistin Julia Kikker trifft. „Sehr erfreulich“, meinte Fehner und lobte auch die Nervenstärke ihres Teams. Im Spiel gegen Findorff habe es immer eine Antwort auf die variantenreiche Abwehr des Gegners gefunden. „Aber da wollen wir noch besser werden. Wir wissen auch wie“, sagte Fehner.

OTV: Salome Stickan, Julia Kikker (4), Laura Kikker (2), Janina Knutzen (2), Merle Knutzen (2), Marion Beyer (4), Birte Klostermann, Kerstin Hauerken (1).

 Die Oldenbrokerinnen müssen als nächstes im Pokal antreten. Am 2. November spielen sie gegen Gessel-Leerßen, einem Vertreter aus der Niedersachsenliga.

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