Abbehausen „Mich ärgern torlose Unentschieden in Heimspielen. Wir müssen auch in der Lage sein, einmal mit einem schmutzigen 1:0 zu gewinnen“, sagte der Abbehauser Fußballtrainer Marco Kuck am Sonntag nach dem 0:0 seiner Mannschaft gegen den Aufsteiger STV Wilhelmshaven. In Erinnerung hatte er dabei das 0:0 am 11. September gegen BW Bümmerstede.

Zum Problem wurde in dieser Begegnung der Kunstrasen an der Enjebuhrer Straße. Weil die Temperaturen sich zunehmend der Frostgrenze näherten, wurde das Geläuf spiegelglatt. Die Spieler beider Mannschaften hatten große Standprobleme. Der Unparteiische Tobias Zunker aus Zetel rief seine Assistenten in der 81. Minute zu sich. Sie berieten über einen Spielabbruch wegen Verletzungsgefahr. Das stieß bei Spielern und Zuschauern auf Unverständnis. Allerdings ohne Berechtigung: Schließlich geht die Gesundheit der Spieler nun einmal immer vor, und es gab kaum noch einen Zweikampf, der ohne einen Sturz über die Bühne ging.

„Wir sind mit dem einen Zähler zufrieden. Abbehausen hatte mehr Spielanteile“, resümierte STV-Trainer Andreas Tecker die Begegnung. Tecker tat seine Meinung zum Spielfeld kund: „Das ist ein Hockeyfeld. Fußballspielen ist darauf kaum möglich.“

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In der 77. Minute traf sein Spieler Christian Kregel ins Tor, doch dem Treffer blieb wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung versagt. „Darüber will ich nicht spekulieren“, strich Tecker diese strittige Entscheidung schnell aus dem Gedächtnis.

Beenden mussten die Jadestädter das Spiel in Unterzahl, denn Marcus Kubiak (75.) sah bei den Gästen nach einem Foulspiel die Ampelkarte.

Abbehausen konnte die numerische Überzahl jedoch nicht entscheidend nutzen. Dem Angriffsspiel des TSV fehlte es an Kreativität. Zu oft rannten sich die Kuck-Schützlinge vergeblich mit Dribblings von Außen in den Strafraum kommend fest. Pässe von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr gab es zu selten.

Das Geschehen spielte sich zumeist zwischen den Strafräumen ab. Chancen gab es hüben wie drüben nur wenige. Bei den Gästen waren es Pascal Buchheim und David Sorg, die Mathis von Atens im Tor der Heimelf nicht bezwingen konnten. Fabian Milz, Daniel Hämsen und Danny Kühn fehlte auf Abbehauser Seite das Abschlussglück. Grzegorsz Serednicki traf für den TSV mit einer verunglückten Flanke die Torlatte.

„Wir hätten in der Tabelle einen großen Schritt nach vorn machen können“, meinte Kuck. Probleme hat er zurzeit mit seinen Offensivspielern. Einige sind verletzt oder haben berufsbedingt – oder weil sie Rekonvaleszenten sind, – Trainingsrückstand. Dies ist sicherlich ein Grund, warum sich seine Elf gegen einen defensiv nicht überragenden STV nur wenige Torchancen herausgespielt hatte.

Tore: Fehlanzeige

TSV: von Atens - Maik Müller, Hartmann, Wohlrab, Kemper, Hämsen, Bartels (75. Budde), Reesing, Kühn (60. Dettmers), Serednicki, F. Milz.

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