Wesermarsch Am Sonntag startet die Boßelsaison 2014/15. Bis März 2015 wird um die Punkte gekämpft. Geworfen wird meist auf den wenig befahrenen Nebenstraßen. Und wie immer wird es auch schon mal lauter, wenn die erhofften Schoets gefallen sind. Auch die Käkler und Mäkler werden ihre Mannschaften wieder kräftig unterstützen. Auf der Ligenversammlung im Verbandslokal „Spohler Krug“ hielten sich die Mannschaftsführer mit ihren Prognosen für die neue Saison meist noch bedeckt.

Auf Landesebene des Klootschießer Landesverbands Oldenburg (KLVO) sind vier Männer-I-Hauptklassen und zwei Frauen-I-Hauptklassen angesiedelt. Als Unterbau folgen die Kreisligen Süd/Ost und Nord/West. Dazu kommen die Senioren-Landesligen Frauen II und Männer IV.

Ergebnisse

Spielleiter Erich Kuhlmann weist darauf hin, dass alle Ergebnisse sonntags bis spätestens 17 Uhr im Internet eingegeben werden müssen. Im Zusatzfeld könnten auch Infos zum Spielverlauf eingepflegt werden. Besonderheiten zu den Spielen der höheren Ligen können auch an Pressewart Wolfgang Böning per Mail geschickt werden (Wolfgang.boening@t-online).

    www.bosselligen.de

In der höchsten Staffel der Männer ist Landesmeister Spohle der Gejagte. Am Ende der Saison 2013/14 hatte es einen Dreikampf um den Titel gegeben. Die Spohler (23:5 Punkte) setzten sich knapp vor Titelverteidiger Grabstede sowie den Kreuzmoorern (beide 21:7 Punkte) an die Spitze. Mit diesem Trio ist wieder zu rechnen.

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Spohles Mannschaftsführer Sascha Hemme ist optimistisch: „Wir peilen die FKV-Finalrunde an und würden am liebsten wieder die Meisterschaft holen.“

Bei Grabstede hat es Veränderungen gegeben. Verlassen haben den Verein Ingo Roßkamp (nach Schweinebrück) und Keno Vogts, der zu seinem Heimatverein Hollwege zurückgekehrt ist. Dafür ist Ole Renken von Zetel/Osterende gekommen. Neuer Mannschaftsführer ist Holger Alberts: „Wir wollen das Team festigen und dann darauf aufbauen“, sagt er.

Auf das Erreichen der FKV-Finalrunde hoffen die Kreuzmoorer, „sofern alle fit bleiben“, sagt Stefan Logemann. „Wir haben nur eine dünne Personaldecke.“

Die Halsbeker führten in der Vorsaison das Mittelfeld an. Zu seinem Heimatverein Vielstedt-Hude zugekehrt ist der bekannte Friesensportler Hendrik Rüdenbusch. Neu im Team ist dagegen der junge Steffen Diers. Er kommt aus Moorburg-Hollriede. Coach Marvin Coldewey geht die Saison locker an. „Wir wollen möglichst viele Punkte einfahren.“

Auf die Wurfleistungen von Matthias Kasper (bisher Uplengen-Hollen) können derweil die Westerschepser bauen. Veränderungen hat es auch in Schweewaren gegeben. Christian Sandkuhl ist zum Nachbarn Reitland gegangen. Maik Wache ist aus Esenshamm dazugestoßen. Zudem sollen die Jugendlichen Lukas Kilian und Arndt Riesebieter integriert werden. Boßelwart Stefan Freese baut auf die schmale Hausstrecke am Deich: „Wir wollen mit Heimsiegen den Klassenerhalt schaffen.“

Einen besseren Rang als in der Vorsaison (Platz sieben) streben derweil die Bredehorner an. Aufsteiger Cleverns gäbe sich schon mit dem Klassenerhalt zufrieden. Kein Wunder: Die Aufsteiger taten sich zuletzt immer schwer in der Landesliga. Nach dem Abstieg 2012/13 schafften die Friesländer gleich wieder den Aufstieg in die ranghöchste Staffel.

Ein Klasse tiefer, in der Verbandsliga, dürften die Reitlander als Meisterschaftsfavorit gehandelt werden. Die Wesermärschler sind Landesliga-Absteiger und kennen als Fahrstuhlmannschaft das Wechselspiel zwischen diesen Staffeln. In der letzten Spielzeit trennten Stapel, Schweinebrück, Torsholt, Mentzhausen und Förrien/Minsen nur zwei Zähler in der Tabelle. Diese fünf Mannschaften wollen und können oben angreifen. Altjührden/Obenstrohe möchte sich aus dem Abstiegskampf heraushalten. Nach drei Aufstiegen in Folge darf man gespannt sein, wohin der Weg von Neuling Ruttel führt.

Abgestiegen in die Bezirksliga ist Neustadtgödens. Zusammen mit Portsloge, Grabstede II, Hollwege, Moorriem, Leuchtenburg, Haarenstroth und Aufsteiger Roggenmoor/Klauhörn kämpft der ehemalige Verbandsligist um eine gute Platzierung.

In der vergangenen Saison hat Sandelermöns keinen Punkt geholt. In der Bezirksklasse will das Team Fuß fassen. Das versuchen auch die Mannschaften von Zetel/Osterende, Garms, Wiefels, Vielstedt/Hude und Langendamm/Dangastermoor. In diese Staffel aufgestiegen sind Halsbek II und Osterforde.

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