Bekhausen /Wesermarsch Doppelerfolg: Die Boßlerinnen und Boßler aus Kreuzmoor haben am Wochenende in Bekhausen die Finalspiele im Landespokal für sich entschieden. Die in der Landesliga werfende Frauenmannschaft gewann gegen den Kreisligisten Mentzhausen mit 2:0, das Herrenteam besiegte den Landesliga-Rivalen Reitland mit 5:0.

Männer

Kreuzmoor – Reitland 5:0. Der Wettkampf in der Holz verlief auf der Hintour ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig. An der Wende führten die Reitlander knapp. Erst nach der Hälfte der Rücktour zogen die Kreuzmoorer vorbei. Mit 48 Würfen holten sie einen Schoet und 128 Meter heraus.

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Reitlands Hauke Freese wusste die Niederlage genau einzuordnen. „Mit der Holz haben wir einen guten Wettkampf abgerufen.“ Das sah auch der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken so. „Wir sind auf einen starken Gegner getroffen.“

Im Duell der Gummigruppen lag Kreuzmoor bis zur Autobahnbrücke 60 Meter zurück. Dann legte der Favorit los und holte bis zur Wende einen Vorsprung von drei Würfen heraus. Reitlands Fabian Schulte gab sich selbstkritisch: „Wir haben auf der Hintour zu viel liegen gelassen. Danach konnten wir mithalten.“ Die Kreuzmoorer brachten mit 46 Würfen drei Schoet und 118 Meter über die Ziellinie. Der Kreuzmoorer Vereinsvorsitzender Christoph Müller blickte zufrieden zurück. „Auf der Rücktour haben wir den Vorsprung abgesichert.“

Die Kreuzmoorer Bilanz im Landespokal ist beeindruckend. Es war die dritte Auflage des Wettbewerbs: Kreuzmoor stand dreimal im Finale und holte zweimal den Pott. Die Reitlander standen erstmals im Endspiel. „Wir sind zufrieden“, meinte Hauke Freese.

Kreuzmoor Holz: Thomas Valenkamp, Stefan Runge, Matthias Gerken, Christian Runge, Heiko Janssen und Jochen Tapkenhinrichs. Gummi: Christoph Müller, Manuel Runge, Thade Jabben, Berthold Jürgens-Jabben, Jan Bernd Meyer und Thomas Bruns.

Reitland Holz: Hauke Freese, Christoph Büsing, Uwe Bunjes, Ole Blankenforth, Sascha Bunjes und Pascal Hambörger. Gummi: Christian Sandkuhl, Jens Basshusen, FRerk Nordbruch, Andreas Lübben, Kristofer König, Jörn Henzel und Fabian Schulte.

Frauen

Kreuzmoor - Mentzhausen 2:0. Dass der Mentzhauser Sieg im Halbfinale gegen den Titelverteidiger Schweinebrück keine Eintagsfliege war, zeigte sich früh. Schon in der Doppelkurve holte Melanie Rüthemann einen Vorsprung heraus. Bis zur Wende führte der Außenseiter mit der Gummi fast mit einem Wurf.

Erst nach der Hälfte der Rücktour kamen die Kreuzmoorerinnen auf der breitenKraftstrecke mit der Holzkugel heran. Von der Autobahnbrücke bis zum Ziel sicherten sie sich den Sieg mit nur sieben Topwürfen. „Da passte alles“, meinte Kreuzmoors Mannschaftsführerin Sandra von Häfen. Kreuzmoor gewann mit einem Schoet und 127 Metern.

Die Kreuzmoorerinnen standen zum zweiten Mal im Endspiel und sicherten sich erstmals den Pokal. Die ersten beiden Male hatten die Schweinebrückerinnen den Wanderpokal entgegengenommen. Die Mentzhauserinnen feierten derweil den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. „Wir wollten es dem Favoriten schwermachen“, sagte Mentzhausens Mannschaftsführerin Silke Sommer. Das ist den Mentzhauserinnen gelungen. Am Ende fehlte ihnen wohl nur etwas die Kraft – und damit die Genauigkeit – zur ganz großen Überraschung.

Die Kreuzmoorer benötigten für die Rücktour drei Würfe weniger als auf der Hintour. Insgesamt legten sie die Strecke mit 50 Würfen zurück.

Kreuzmoor Dagmar Töllner-Boltes, Mareike Rohde, Daniela Bischoff, Sandra von Häfen, Sandra Gerken und Karin Ledebuhr.

Mentzhausen: Melanie Rüthemann, Ilka Menke, Elin Wefer, Antje Wulff, Katrin Gramberg und Christa Bley.

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