Bekhausen Die Straßenboßlerinnen aus Kreuzmoor haben am Sonntag in Bekhausen das Finale des Landespokals gegen Schweinebrück verloren. Aber sie hatten dem Landes- und FKV-Meister alles abverlangt. Letztlich setzten sich die Schweinebrückerinnen mit einem 80 Meter großen Vorsprung durch.

In der Männerkonkurrenz bejubelten die Grabsteder den Sieg. Sie hatten sich gegen Cleverns durchgesetzt. Die Holzgruppe stellte mit 39 Würfen einen Bahnrekord auf. Der Gesamtvorsprung betrug vier Schoet und 120 Meter. Immerhin: Die Clevernser Holzgruppe hatte einen Teilerfolg gefeiert und sich um 88 Meter im Duell mit den Grabstedern behauptet.

Das Frauenfinale war eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Kreuzmoorerinnen erarbeiteten sich mit einem Superwurf durch die abfallende Doppelkurve Respekt. An der Wende führten sie noch mit 60 Metern. In der scharfen Consens-Kurve übernahmen die Friesländerinnen das Kommando. Ihre Kugel prallte gegen den Stahlmast eines Verkehrsschilds, trudelte glücklich zurück und machte die Kurve gleich. Bis zur Autobahnbrücke holten die Schweinebrückerinnen einen Schoet heraus. Die Entscheidung fiel nach der Aufnahme hinter der Autobahnbrücke. Ein Wurf der Kreuzmoorerinnen flog in die Berme und knallte an den Pfosten der Leitplanke. Schweinebrück legte den zweiten Schoet drauf.

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Doch die Kreuzmoorerinnen kämpften und holten in der Doppelkurve auf. Aber im Ziel jubelten die Schweinebrückerinnen. Schon vor zwei Jahren hatten sich die Kreuzmoorerinnen Schweinebrück knapp geschlagen geben müssen – damals um 43 Meter. „Wir sind nicht optimal durch die Kurven gekommen“, meinte Mannschaftsführerin Sandra von Häfen. „Dennoch sind wir zufrieden. Wir haben es dem Favoriten lange schwer gemacht.“ Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs freute sich. „Ich habe mit einer knappen Entscheidung gerechnet“, sagte sie und sprach von einer Topsaison – kein Wunder, haben die Schweinebrückerinnen doch das Triple geholt.

Kreuzmoor: Dagmar Töllner-Boltes, Mareike Rohde, Daniela Bischoff, Sandra von Häfen, Anika Carstens und Karin Ledebuhr.

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