Altgarmssiel /Wiefels /Wesermarsch Die Kreuzmoorer Straßenboßlerinnen haben am Wochenende in der Finalrunde der besten Mannschaften des Friesischen Klootschießerverbands wie im Vorjahr die Bronzemedaille geholt. Den Titel gewann das ostfriesische Team aus Rahe.

Auch bei den Männern jubelte eine ostfriesische Mannschaft. Reepsholt verteidigte den Titel erfolgreich. Jeweils die drei besten Teams aus den Landesligen Oldenburg und Ostfriesland hatten sich für das Finale der Hauptklassen qualifiziert. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe: Bei den Frauen betrug der Unterschied von Platz eins bis sechs nur sieben Würfe. Bei den Männern, die in doppelter Gruppenstärke antreten, waren es nur 15 Würfe.

Die Männer traten in Altgarmssiel auf einer schmalen und runden Straße an – einem typisch oldenburgischen Geläuf. In der Frauenkonkurrenz kam die Wurfstrecke in Wiefels den ostfriesischen Teams entgegen.

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In der Frauen-Konkurrenz trafen die Reitlanderinnen zunächst auf Norden. Die Holz der Ostfriesinnen holte auf der Hintour zwischenzeitlich einen Vorsprung von zwei Schoet heraus. Aber Reitland kam vor der Wende noch bis auf 50 Meter heran. Auf der Rücktour legten die Reitlanderinnen sogar fast zwei Würfe vor. Im Ziel beklagten sie aber einen knappen Sieben-Meter-Rückstand.

Die Gummi der Reitlanderinnen führte von Anfang an. Zur Wende lag sie mit drei Würfen vorne. Diesen Vorsprung brachte sie auch über die Ziellinie. In der Gummi traten Brigitte Sanders, Carina Bliefernich, Tanja Damken, Sabrina Baßhusen und Ersatzspielerin Jennifer Meyer an. Zum Aufgebot der Gummi zählten Britta Borchers, Bianca Carstens, Sabrina Joachimsthaler, Christina Damken und Ersatzwerferin Susanne Wiemers.

Schwacher Start

Die Kreuzmoorerinnen trafen derweil auf spielstarke Raherinnen. Die Holz begann schwach. Stammwerferin Sandra Gerken war nervös. Bei der Wende lagen die Kreuzmoorerinnen schon mit fünf Würfen zurück. Dann wechselten sie die 15-jährige Simke Wiemer für Anika Carstens ein. Es ging ein Ruck durchs Team. Auf der Hintour hatten die Kreuzmoorerinnen noch 28 Würfe benötigt, die Rücktour legten Sandra Gerken, Sandra von Häfen, Simke Wiemer und Karin Ledebuhr dagegen mit nur 20 Würfen zurück. Die Gummi um Dagmar Töllne-Boltes, Mareike Rohde, Jutta Ledebuhr, Daniela Bischoff und Ersatzwerferin Martina Geisthardt hatte auf der Hintour mit 23 Würfen schon eine klasse Leistung gezeigt. Aber mit Rückenwind steigerte sie sich ebenfalls – sie legte die Strecke mit gerade einmal 19 Würfen zurück. Damit zeigte die Kreuzmoorer Gummi die beste Gruppenleistung aller Teams.

Im Duell der Landesmeister kamen die Schweinebrückerinnen nie richtig in die Gänge. Dietrichsfeld zeigte dagegen mit 90 Würfen eine äußerst gute Leistung, lag aber in der Endabrechnung zwei Würfe hinter Rahe. Damit gilt weiterhin die Regel: Der amtierende ostfriesische Frauen-Landesmeister wird nicht FKV-Meister.

Stark: Auch die Kreuzmoorerinnen hatten nur 90 Würfe benötigt. Zur Silbermedaille fehlten dem Team aus der Wesermarsch 104 Meter. Indes: Allen Kreuzmoorerinnen war klar, dass sie erstmals in der 104-jährigen Vereinsgeschichte den FKV-Titel hätten mit nach Hause nehmen können.

Rütemann zufrieden

Auch die Reitlanderinnen überzeugten mit 92 Würfen als Vierter. Mannschaftsführerin Anja Rütemann war gut gelaunt. „Auch wenn wir auf dem undankbaren vierten Platz gelandet sind – mit unserer Mannschaftsleistung sind wir bestens zufrieden.“ Auf Rang fünf folgte Norden (95 Wurf). Schweinebrück, belegte – ebenfalls mit 95 Würfen – Rang sechs.

Bei den Männern war es ebenfalls knapp. Nach Beendigung der drei Partien begann das große Rechnen. Niemand wagte es, im Zielbereich zu jubeln. Letztlich wurde Titelverteidiger Reepsholt seiner Favoritenstellung gerecht, obwohl er an der Wende nur Dritter war. Die Ostfriesen hatten mit 181 Würfen nur drei Würfe Vorsprung. Außenseiter Spohle freute sich mit 184 Würfen über die FKV-Vizemeisterschaft. Wenn die zweite Gummi einen besseren Tag erwischt hätte, wäre sogar mehr drin gewesen.

Die erste Gummi der Spohler war mit 43 Würfen die beste Gruppe. Die Grabsteder zweite Gummi benötigte ebenfalls nur 43 Würfe, hatte aber in der Endabrechnung neun Meter weniger als die Spohle. Die zweite Holz der Reepsholter war mit ebenfalls 43 Würfen die beste Holzgruppe.

Grabstede freute sich derweil über die Bronzemedaille. Die Friesländer benötigten ebenfalls 184 Würfe. Sie lagen 67 Meter hinter Spohle. Die Holzgruppen der Grabsteder hatten ein paar Probleme. Vierter wurde Pfalzdorf (186). Das junge Team aus Halsbek belegte Rang fünf (190). Sechster wurde Schirumer-Leegmoor (196).


  Mehr Bilder:     www.nwzonline.de/fotos-friesland 
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