BRAKE „Das haben wir uns natürlich ganz ander vorgestellt“, muss Michael Rickers, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Brake, die 0:6-Pleite beim VfL Oldenburg erst einmal verdauen. Dass seine Mannschaft viel zu offensiv gespielt habe und damit dem Vfl in die karten gespielt habe, zog Rickers eher in Zweifel. Die vielen individuellen Fehler, die bis zum 0:3 führte, seien viel schlimmer gewesen.

„Danach habe wir Chancen genug gehabt, um aufzuholen, aber wir haben die Wende nicht mehr geschafft“, so Rickers, der an diesem Dienstag, die Fehler genau ansprechen will, danach aber schnell die kommende Aufgabe in angriff nehmen wird. „Noch sind wir nicht restlos verloren, auch wenn wenn wir nun Schlusslicht sind“, betonte Rickers, zumal Brake gegenüber einigen Konkurrenten noch Spiele nachzuholen hat.

Wichtig wird sein, wie die Mannschaft diesen Rückschlag verarbeitet hat, wenn an diesem Sonntag der Vorbesitzer der Roten Laterne, der TuS BW Lohne nach Brake kommt. „Dann müssen wir natürlich punkten, wenn wir Chancen auf den Klassenerhalt haben wollen“, so Rickers, der Trainer beim SV Brake bleiben will, auch wenn es eine Etage tiefer ginge.

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Auch in der Bezirksliga gab es eine Niederlage für den heimischen Vertreter. Doch das 1:2 gegen den Heidmühler FC war nicht nur von Ergebnis her wesentlich weniger negativ. „Sicher ist eine Niederlage immer ärgerlich, aber die Leistung der Mannschaft hat gestimmt“, fällt die Kritik von Trainer Wolfgang Rohde nach der Niederlage gegen den Tabellendritten der Bezirksliga moderat aus.

Die Heimschlappe hatte ihre Ursache eindeutig in der Anfangsviertelstunde, als Esenshamm bei seiner Heimpremiere 2001 einfach nicht in die Gänge kam. „Vor allem unser defensives Mittelfeld funktionierte nicht. Lars Zimmermann im Tor musste dann sogar das 0:3 verhindern“, meinte Rohde, dem aber auch nicht verborgen geblieben war, das vor dem 0:1-Rückstand Esenshamm auch schon mit 2:0 hätte führen können.

Spätestens nach dem 1:2-Anschluss durch Bünyamin Kapakli bekam Esenshamm das Spiel immer mehr in den Griff, dominierte, besaß aber zu wenig echte Torchancen, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Spielerisch und kämpferisch war das in Ordnung. Aber wir hatten Pech, dass mit Neel Martens und Andreas Cichon im Verlauf des Spiel torgefährliche Akteure ausfielen und wir da nichts nachzulegen hatten“, betonte Wolfgang Rohde.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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