DELMENHORST Die Fußballer des SV Brake II haben am Sonntag eine bittere Lektion erteilt bekommen. Das Kellerkind der Kreisliga V verlor beim Titelanwärter FC Rastede mit 0:9 (0:5).

Auch die in der Kreisliga VI spielenden Fußballer der Spielvereinigung Berne hatten am Wochenende nicht viel zu bestellen. Sie kassierten eine 0:3-Niederlage beim unangefochtenen Spitzenreiter Turabdin Delmenhorst.

Kreisliga V: FC Rastede - FC Brake 9:0 (5:0). Brakes Trainer Marco Kuck sprach nach der Partie Klartext. „Einigen Spielern sind ganz klar die Grenzen aufgezeigt worden. Das war fußballerisch eine Katastrophe.“ Die Niederlage sei auch in der Höhe verdient gewesen. „Wir haben nur eine Gelbe Karte gekriegt. Das sagt schon alles. Einige Spieler haben keinen Zweikampf gewonnen, weil sie gar keinen Zweikampf bestritten haben, sondern nur nebenher gelaufen sind.“

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Dabei hatte Brakes bunt zusammengewürfelte Truppe gar nicht mal so schlecht begonnen. Doch nach dem frühen Rückstand (8.) waren die Gäste eingebrochen.

„Wir sind gar nicht mehr hinten rausgekommen. Die Rasteder haben uns regelrecht vorgeführt“, sagte Kuck, dessen Mannschaft auch noch das Pech hatte, dass die Gastgeber äußerst effizient agiert hatten. „Die haben 13- oder 14-mal auf unser Tor geschossen. Neunmal war der Ball drin.“

Rastedes Tore: Christian Spielvogel, Malte Schwerdtfeger (2), Arne Lieberum, Fokko Kramer, Jannes Hundertmark, Stefan Bruns, Fahad Al-Qaraghuli (2).

Brake II: Küpker - Grunert, Mentz, Silva, Fortmann, Eltner, Bartels, Haeyssen, Hartmann (75. Eckinger), Mohr, Köhler.

Kreisliga VI: Turabdin Delmenhorst - Spielvereinigung Berne 3:0 (2:0). „Das war eine eindeutige Angelegenheit“, sagte Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker nach der Partie. Turabdin habe nur das Notwendigste getan, „und das hat gereicht“.

In den ersten 25 Minuten hatten die Gäste noch mithalten können. Doch dann schlugen die Delmenhorster zu: Daniel Eckert kam aus zehn Metern frei zum Schuss und netzte ein. „Da haben wir einfach nicht aufgepasst“, sagte Becker.

Anschließend bekamen die Berner immer größere Probleme – mit dem seifigen Platz und mit dem starken Gegner. Das 2:0 in der 37. Minute war nur eine Frage der Zeit gewesen. Eckert hatte diesmal mit dem Kopf getroffen. Zuvor war ein Berner Spieler ausgerutscht.

Im zweiten Durchgang blieb es bei der klaren Überlegenheit der Gastgeber. Hanno Aho erzielte nach einem Freistoß per Kopf das 3:0 (71.). Anschließend hätte der Schiedsrichter auch abpfeifen können. „Beide Mannschaften hätten noch Stunden spielen können“, sagte Becker. „Es wäre nichts mehr passiert.“

Tore: 1:0, 2:0 Eckert (25., 37.), 3:0 Aho (71.).

Berne: Lucka - Röhrl, Florian Rüscher, Daniel Rüscher, Kranz, Haase (75. Laverentz), Bross, Bruns, Barzik (46. Köhler), Litzcobi, Semrock (75. Peter).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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