Elsfleth Eigentlich legen sich die Mädchen und Jungen der Kutterpuller-AG bei ihrem Training auf der Hunte kräftig in die Riemen. Bei der Trainingsstunde im Maritimen Trainingszentrum des Landkreises Wesermarsch auf dem Elsflether Campus waren weder Kutter noch Riemen nötig, dafür kamen sie gemeinsam mit ihrer Kutterpuller-Trainerin Rita Städtler mit dem Element Wasser hautnah in Berührung.

„Heute werden sich die Mädchen und Jungen unter erschwerten Bedingungen mit einer Notfallsituation vertraut machen“, kündigte Rita Städtler an. Hilfreich zur Seite standen der jungen Crew als Trainer Tina Zirk, Horst Strahlmann und Jens Brinkmann.

Sprung ins Becken

Vor dem Sprung ins Becken instruierte Horst Strahlmann die Gruppe der 13 bis 16-Jährigen über den Ablauf der Trainingsstunde. Als ihren „Kapitän“ bestimmten die Jugendlichen den 14-jährigen Immo – die Aktion „Seenot“ konnte nach dem Anlegen der Rettungswesten beginnen. Bei noch „ruhiger See“ waren die Aufgaben „Raupe bilden“ und zum „Kreis zusammenschließen“ im Wasser noch leicht zu meistern, der dann einsetzende hohe Wellengang forderte den „Schiffbrüchigen“ danach einiges ab.

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Wie gelangt man in eine Rettungsinsel? Auch darüber hatte Horst Strahlmann die Gruppe im Vorfeld informiert. Was sich in der Theorie ganz leicht anhörte, war in der Praxis eine heftige Kraftanstrengung. Wie es sich in der Seefahrt gehört, rutschte „Kapitän Immo“ als Letzter in die schützende Rettungsinsel. Dann passierte etwas, womit die Jugendlichen nicht gerechnet hatten – zum Wellengang gesellten sich im finsteren Trainingsraum flackernde Blitze, böiger Starkregen und ein tosender Sturm – ein realistisches Inferno, das den Jugendlichen vollen Respekt abverlangte.

Notfall meistern

„Gerettet“ wurde die engagierte Crew schließlich von einem imaginären Hubschrauber: Mit der Hilfe ihres „Kapitäns“ ließen sich die Mädchen und Jungen nacheinander die Rettungsschlaufe anlegen und wurden nach oben auf die Plattform gezogen. Für die neun Jugendlichen war dieses Überlebenstraining eine Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden, aber hoffentlich nie im Ernstfall durchstehen müssen.

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