Feldhausen Den mit Abstand spektakulärsten Auftritt im Vorfeld des 2. Feldhauser Seifenkistenrennens legte am Sonnabend das Team des Bowlingclubs Pintits hin. Mit einem Helikopter ließ sich Fahrer Stefan Linneweber (44) samt Crew einfliegen, um noch rechtzeitig bei der „TÜV-Abnahme“ dabei sein zu können. Mit Jubel wurde das Team auf dem Weg von der Landungsweide zum Anhänger der Rennkiste vom Publikum gefeiert, noch bevor es bewiesen hatte, ob es überhaupt die Deich-Piste hinunter schaffen würde.

Wer die Bauvorschriften für das Seifenkistenrennen studiert hatte, konnte gut nachfühlen, warum einige der Teilnehmer vor der Überprüfung ihrer Fahrzeuge ziemlich nervös waren. Stimmen maximale Länge und Breite? Funktionieren Bremse und Lenkung einwandfrei? Hat die Seifenkiste genug Bodenfreiheit und die Lenkvorrichtung nicht mehr als einen Finger breit Spiel? Doch die meisten der angetretenen Teams konnten aufatmen und sich auf die Testläufe vorbereiten. Lediglich bei der Abgassonderuntersuchung fielen alle der Reihe nach durch.

So sehen Sieger aus: Das Havanna-Club-Team feierte mit Moderator und Cheforganisator Johann Evers (links).
So sehen Sieger aus: Das Havanna-Club-Team feierte mit Moderator und Cheforganisator Johann Evers (links).

Die Sieger des 2. Feldhauser Seifenkistenrennens

Rennklasse Junioren: 1. Bad Girls (Tineke Memenga), 2. König/Deharde (Paul Deharde), 3. LIG (Janko Lüdeke).

Rennklasse Erwachsene: 1. Havanna-Club--Team, 2. E. A. Racing-Team (Eckwarder Altendeich), 3. Bad Girls (Miriam Weyhe), 4. Dohse Racing-Team (Malte Pecksen), 5. TSB (Robert Kowitz), 6. Bowlingclub Pintits, 7. Flachlandpiraten II, 8. Flachlandpiraten I, Kuhles Sachsen-Anhalt (Greetje Tanzen).

Fun-Klasse: 1. Die Eskimuhs, 2. Flachlandbatman.

Schönste Seifenkiste: 1. König/Deharde (Paul Deharde), 2. Bad Girls (Tineke Memenga und Miriam Weyhe), E. A. Racing Team.

Insgesamt 14 Seifenkisten gingen schließlich beim eigentlichen Rennen am Sonntag an den Start – jede einzelne aufwendig gebaut und liebevoll bemalt. Da gab es ein Batmobil, eine rollende Kuh, schnittige und stylish-elegante, aber auch zweckmäßige Fahrzeuge.

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In drei Klassen wurde unterteilt: die Erwachsenen-Klasse mit acht Teams, die Kinder-Klasse mit vier Mannschaften und dazu die Fun-Klasse, bei der es nicht um Geschwindigkeit, sondern ausschließlich um die Optik ging. Hier traten nur zwei Teams gegeneinander an. Eines davon, bestehend aus Mark Bergsma und Tjorven Martinsen, fuhr für die Nordwest-Zeitung und nannte sich passend dazu „NWZ 1“. Die beiden Jungs hatten ein altes Kuh-Iglo auf ein Kettcar-Gestell gebaut und, wie berichtet, als Materialzuschuss einen Gutschein über 300 Euro von der NWZ  erhalten. Am Ende des Tages sollten die beiden Eskimuh-Freunde als Sieger der Fun-Klasse hervorgehen. Im nächsten Jahr wollen sie wieder antreten, dann aber mit einem renntauglicheren Gefährt.

Johann Evers, der Cheforganisator des Feldhauser Seifenkistenrennens, rief um 13 Uhr bei schönstem Sommerwetter den Start der Veranstaltung aus. Zwei Durchläufe sollte es pro Rennklasse geben. Die Ergebnisse der Zeitmessung wurden am Schluss addiert, so dass die Siegerteams geehrt werden konnten.

In der Junioren-Klasse gewannen die Bad Girls. Sie freuten sich über einen hübschen Siegerpokal. Gleich zwei Trophäen – den Siegerpokal der Erwachsenen-Klasse und den begehrten NWZ -Wanderpokal – räumte das Havanna-Club-Team ab. Verlierer gab es allerdings gar nicht in Feldhausen, da alle Teams Sach- oder Geldpreise mit nach Hause nehmen durften.

Die zahlreichen Zuschauer feierten jeden einzelnen Rennteilnehmer und freuten sich über ein gelungenes Wochenende mit viel Spannung und Spaß. Auch Johann Evers zeigte sich vollauf zufrieden. „Nächstes Jahr werden wir das Feldhauser Seifenkistenrennen noch größer aufziehen“, verkündete er mit einer vom vielen Moderieren schon etwas heiseren Stimme, bevor er mit der Havanna-Crew auf der Bühne weiterfeierte.

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