Brake Tennisspieler Titus Schauf hat am Wochenende die Topkonkurrenz der Herren der ersten SV Brake-Open gewonnen. Im Feld der Spieler der Leistungsklassen zwei bis 13 hatte er die beste Bilanz. Platz zwei belegte Michael Scherotzki vom TK Nordenham. Weil einige Spieler verletzt aufgeben mussten, hatten die Sportler im Modus Jeder-gegen-Jeden um den Siegen kämpfen müssen.Das Leistungsklassenturnier war der dritte Teil der Weser-Serie.

Zunächst hatte Scherotzki den an Eins gesetzten Thilo Völzke vom TC BW Oldenburg mit 6:4, 6:4 besiegt. Völzke verletzte sich in dieser Partie. Anschließend spielte er gegen den an Zwei gesetzten Titus Schauf und verlor mit 3:6 und 1:6. Dagegen besiegte er seinen Klubkollegen Dennis Klahn mit 6:2 und 6:3. Klahn landete auf Platz vier.

Das Turnier mit Spielern der Leistungsklassen elf bis 20 war spannend: Turnierfavorit Oliver Kula vom SV Brake erwischte in der ersten Runde ein Freilos. Vereinskollege Julian Hundertmark setzte sich mit 6:3 und 6:4 gegen Nils Hobe vom Elsflether TB durch.

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Im Viertelfinale mussten Kula und Hundertmark dann alles geben. Kula verlor gegen Michael Hinrichs vom SV Helvesiek den ersten Satz, kam dann aber besser ins Spiel und gewann den zweiten Satz mit 6:3. Im Matchtiebreak hatte er die besseren Nerven und setzte sich mit 10:5 durch.

Anders lief es bei Hundertmark: Er gewann den ersten Satz mit 6:3 klar, um Satz zwei mit 2:6 zur verlieren. Im Matchtiebreak war er wieder hellwach. Er gewann mit 10:2.

Im Halbfinale lieferte sich Kula mit Martin Gestefeld vom TC BW Varrel ein spannedes Duell. Kula verlor den ersten Satz. Im zweiten Durchgang kämpfte er verbissen. Das zahlte sich aus. Er gewann im Tiebreak. Im Matchtiebreak mobilisierte er noch einmal alle Kräfte und siegte mit 10:6.

Hundertmark hatte weniger Probleme. Er gewann mit 6:3 und 6:4 gegen Jan Hendrik Herrfurth vom Wardenburger TC – das Vereinsduell im Finale war damit perfekt.

Den ersten Satz verlor Hundertmark mit 4:6. Er hatte seinen Rhythmus noch nicht gefunden – im Gegensatz zu Kula, der erst kurz zuvor sein Halbfinale gespielt hatte. Doch im zweiten Satz drehte Hundertmarkt auf und siegte mit 6:4. Der anschließende Matchtiebreak spiegelte das gesamte Spiel wider: Er war umkämpft. Hundertmark setzte sich mit 10:8 durch.

„Dass das Endspiel knapp wird, ist klar“, hatte Hundertmark vor dem Spiel gesagt. Der gebürtige Braker steht seit fünf Jahren auf dem Platz und hat in diesem Jahr schon bei mehreren Turnieren in Oldenburg, Bremen und Umgebung mitgespielt. „Ich finde es schön, dass es solch ein Turnier jetzt auch in Brake gibt“, sagte er. Dass es ein Vereinsduell im Finale geben würde, hatte er aber nicht erwartet.

„ATP-Serie für Breitensportler“

Roy Rother hat die drei Turniere umfassende Weser-Serie ins Leben gerufen hatte. Der Tennistrainer aus Lemwerder ist mit dem Verlauf der Wettkämpfe in Lemwerder, Woltmershausen und Brake zufrieden. „Mein Ziel war es, eine Art ATP-Serie für Breitensportler aufzuziehen“, sagte er.

Mit fast 280 Teilnehmern hat seine Idee großen Anklang gefunden. „Hier in Brake haben alleine 69 Spieler teilgenommen. Die Serie soll im nächsten Jahr auf jeden Fall fortgesetzt werden“, so Rother.

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