EINSWARDEN Mit einem 36:25 (19:9) erfüllten die Männer der HSG Blexer TB/SV Nordenham zwar ihre Pflichtaufgabe gegen den Vorletzten der Handball-Landesklasse, SV Warsingsfehn, aber überschwängliche Freude kam nicht auf. Zu sehr hatten die Gastgeber es versäumt, mehr für ihr Torverhältnis zu tun. Denn aufgrund der Tordifferenz ist die lange Zeit führende HSG nach der Niederlage vor einer Woche beim VfL Rastede auf Platz drei zurückgefallen, hinter der HSG Wilhelmshaven II und dem VfL Edewecht II. Da könnte am Ende der Saison jeder Treffer wichtig sein. . .

Die Frage nach dem Sieger ist diesem Duell hatte sich spätestens zur Pause mit dem 19:9 beantwortet. Dabei wechselte HSG-Trainer Hartmuth Stöcker in den letzten zehn Minuten fleißig durch, was dem Spielfluss bis zum Seitenwechsel nicht schadete. Gestützt auf einen jederzeit aufmerksamen Torwart Andreas KasperFabian Tieding stand ihm im zweiten Abschnitt nicht nach – gestattete die HSG den wurfschwachen Gästen neun Tore – das war in Ordnung. Der Angriff tat sich bis zur 11. Minute schwer, weil Tempogegenstöße fahrlässig verbaselt wurden. Geschwindigkeit ohne Präzision führt nicht zum Erfolg. Als sich aber nach dem 6:5 (11.) die Gastgeber besser konzentrierten und nicht jeder Treffer ein Tor des Monats werden sollte, nahm das Unheil für die Gäste über 11:6 (17.), 14:7 (22.) und 19:9 (30.) seinen Lauf. Der Gast war derartig frustriert, dass sich Olaf Gerdes eine Zeitstrafe wegen Beleidigung (!) seines Mitspielers Jörg Janssen einhandelte.

Es war für die zweite Halbzeit alles vorbereitet, den Gegner quasi aus der Halle zu schießen und die Aufgabe „Verbesserung des Torverhältnisses“ in Angriff zu nehmen. Aber als mit dem 32:16 in der 50. Minute die höchste Führung herausgeworfen war, schlichen sich Leichtsinnigkeiten im Übermaß ein. „Spielt einfacher“, rief Hartmuth Stöckers aufs Feld, doch einfach wurden nun die Bälle vertändelt. Die schwachen Gäste kamen in der Schlussphase so zu fünf Tempogegenstoß-Treffer und insgesamt 16 Toren nach der Pause – fast eine Verdoppelung gegenüber der ersten Halbzeit. Entsprechend enttäuscht war der HSG-Coach, der seinen Reservespielern mehr Spielpraxis gewährte, aber nicht die erhoffte Gegenleistung bekam. So verkam das letzte Spiel des Jahres 2007 zur Pflichtübung.

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HSG: Kasper (ab 31. Tieding); Dörrbecker (2), Halle, Kilic (2), Busemann (1), Warns (3), Stuck (7/1), Pargmann (6), Hadeler (3), Holitschke (3), Stöcker (2), Steenken (7/1).

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