Horneburg /Elsfleth Die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB haben ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Saison am Samstag gegen den heimstarken Vierten VfL Horneburg mit 29:30 (16:16) verloren. Damit steht definitiv fest, dass die HSG Schwanewede/Neuenkirchen als Meister in die Oberliga aufsteigt. Die Elsflether werden es verkraften können, denn als lange feststehender Zweiter steigen auch sie in die nächsthöhere Klasse auf.

Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob der ETB etwas konsequenter aufgetreten wäre, wenn es noch um etwas gegangen wäre. „Wir haben hinten zu wenig zugepackt“, sagte Sascha Klostermann, der zusammen mit Florian Doormann die Anweisungen für den ortsabwesenden Trainer Ulrich Adami gab.

Kaum Zeitstrafen

Als Belegt hierfür nannte er die für ein Handballspiel sehr wenig verhängten Strafen. Elsfleth kassierte über die 60 Minuten hinweg nur zwei Gelbe Karten und eine Zeitstrafe.

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Die Horneburger gingen da schon etwas aggressiver zu Werke. „Sie wollen unbedingt ihren vierten Tabellenplatz halten. Das hat man ihnen angemerkt“, sagte Klostermann. In der Summe ergab das ein ausgeglichenes Spiel. Die Führung wechselte hin und her. Auf mehr als drei Tore zog kein Team davon. Selbst das war eher die Ausnahme. Meistens stand es Remis.

Die Gastgeber hielten sich vor allem durch die zwölf Tore vom Rückraumrechten Timo Meyn im Spiel. „Da haben wir uns gegenseitig zu wenig unterstützt, was auch an der fehlenden Beinarbeit lag“, erkannte Klostermann. 58 Sekunden vor dem Ende erzielte Meyn den 29:29-Ausgleich. Den folgenden Angriff verbaselte Markus Zindler durch einen Schrittfehler. Erneut Meyn war dann für den Horneburger Siegtreffer zuständig. Er traf mit dem Schlusspfiff zum 30:29. „Wir haben uns ein bisschen blöd angestellt“, sagte Klostermann.

Rot für Oberegger

Kleine Randgeschichte: Obwohl die Elsflether in ihren Abwehraktionen zurückhaltend auftraten, bekam Fynn Oberegger in der 57. Minute die Rote Karte gezeigt. „Er soll seinen Gegner im Schwitzkasten gehalten haben. Ich habe die Situation selber nicht gesehen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich so war. Fynn wird bei uns immer verulkt, dass er viel zu fair für einen Handballer ist“, glaubt Klostermann an die Unschuld des Rechtsaußens.

ETB: Völkers, Danielzik – Zindler (8), Rußler (5), von Lien (5/2), Santen (3), Wille (2), Rambau (2), Pille (2), Janßen (1), Oberegger (1), Klostermann, Pape.

Spielstationen: 2:0 (2.), 5:7 (11.), 11:13 (22.), 16:16 (30.), 23:20 (41.), 26:24 (50.), 27:28 (57.), 30:29 (60.).

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