Höxter /Wesermarsch Die Taekwondoka der Startgemeinschaft SV Nordenham/TuS Schwei/Blexer TB haben noch viel Arbeit vor sich. Beim Ranglistenturnier der Kategorie B in Höxter zeigten sie gute Ansätze, offenbarten aber auch, dass sie noch Luft nach oben haben.

Johann Laverenz vom SV Nordenham zog im Tul (Formenlauf) in der Altersklasse der unter 15-Jährigen (bis 5. Kup) ins Finale ein. Gegen Jonas Danel vom 1. Walsumer Judo Club unterliefen ihm laut Trainer Markus Waibel zwei falsche Techniken. Der Coach sprach von vermeidbaren Unkonzentriertheiten. „Johann muss noch mehr an seinen Techniken arbeiten, so, dass sie sauberer bei den Unparteiischen ankommen.“ Henning Ratjen (Schwei) wurde im Tul in der Männerklasse (bis 1. Dan) Dritter.

Viel Einsatz

Der zehnjährige Timo Becker startete im Tul in einem großen Feld (U 12, bis 5. Kup). Er zeigte viel Einsatz, ging aber leer aus. Maira Gloystein vom SVN blieb im Tul (U 18, bis 1. Dan) unter ihren Möglichkeiten.

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Im Kampf hatte Timo Becker (U 12, bis 1. Kup) im Duell mit Raed Salame (Tan Gun Sports) Pech. Timo parierte die Schläge und Tritte des späteren Dritten zunächst perfekt. Aber bei einer Abwehraktion drehte er sich unglücklich und wurde am Rücken getroffen. Timo sah sich nicht mehr in der Lage, den Kampf fortzuführen.

Maira Gloystein startete in der Altersklasse U 18 (bis 3. Dan, bis 55 Kilogramm). Das erste Duell gewann sie kampflos. Angelika Schmidt hatte sich verletzt. Im Finale traf sie auf Lea Krieger von der HSG Friesoythe. Lea holte gleich zu Beginn einen Punktevorsprung heraus, dem Maira vergeblich hinterherrannte. „Zwar hat Maira etliche gute Treffer gesetzt, aber die kamen nicht richtig in die Wertung“, sagte ihr Trainer. Maira belegte Platz zwei.

Dagegen feierte Johann Laverenz einen Erfolg auf ganzer Line. Im Duell mit Peter Aitken (Satori Höxter) in der Klasse U 15 (bis 5. Kup, bis 63 kg) hielt er sich an die Taktik des Trainers und gewann. Im Finale wies er Mitko Dimitrov vom Barmer TV 1876 früh in die Schranken, zumal er auch geschickt verteidigte.

Starke Gegner

Henning Ratjen hingegen traf in seinen Duellen auf hochkarätige Gegner, die auch im Nationalkader des Verbands ITF stehen. Um erfolgreich zu sein, müsse Ratjen die einstudierten Kampfabläufe noch besser in seine Duelle integrieren, sagte sein Trainer. So musste sich Ratjen erst Nicolas Freitag von der Sportschule Monheim und dann Nils Knop von Tan Gun Sports geschlagen geben.

Coach Waibel blickte kritisch auf die Leistungen seiner Schützlinge zurück. „ Unsere Kämpfer müssen mehr aus dem Trainingsprogramm umsetzen, um erfolgreich zu bleiben“, sagte er. „Bis zum Start bei den Deutschen Meisterschaft in Schmiden haben Maira und Henning noch einiges aufzuholen.“

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