Brake /Abbehausen Sie sind wieder im Rennen. Nach dem 7:1-Erfolg gegen Wiefelstede und dem 0:3 von Bezirksliga-Spitzenreiter Heidmühle in Abbehausen sind die Fußballer des SV Brake in unmittelbare Nähe der Friesländer vorgerückt. Das vergangene Wochenende war aber rein gar nichts wert, wenn die Kreisstädter an diesem Sonntag nicht nachlegen. Um 15 Uhr erwarten sie den WSC Frisia Wilhelmshaven an der Bahnhofstraße.

Unterdessen hatte Trainer Marco Kuck die Spieler des TSV Abbehausen noch auf dem Spielfeld nach dem sensationellen 3:0-Erfolg gegen den Tabellenführer Heidmühler FC auf den SVE Wiefelstede eingeschworen: „Wenn wir mit der Einstellung von heute auch in dieses Spiel gehen, können wir auch gegen Wiefelstede gewinnen“, waren seine Worte. Die Ammerländer treten am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Sportplatz an der Enjebuhrer Straße an.

SV Brake - WSC Frisia Wilhelmshaven. „Wir sind der Jäger. Und ein Jäger darf sich keinen Lapsus erlauben“, sagt SVB-Trainer Gerold Steindor vor dem vorletzten Spiel dieses Kalenderjahres. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf den HFC. Somit kommt alles andere als ein Heimsieg gegen Frisia nicht in die Tüte.

Schon im Hinspiel hatten die Braker mit dem WSC mehr Schwierigkeiten, als ihnen lieb war. Sie gewannen zwar mit 2:1, mussten aber für die drei Punkte ackern. „Da hat uns Wilhelmshaven alles abverlangt“, erinnert sich Steindor. Frisia sei kämpferisch stark und lebe vom Teamgeist. Außerdem hätten die Gäste mit Tim Rister (zwölf Treffer) einen Torjäger, auf den es stets zu achten gelte.

Seit dem Hinspiel ist aber viel Zeit vergangen. Der SVB hat nach neun Siegen aus den letzten acht Spielen den Anschluss an die Spitze hergestellt, während die Jadestädter mit 21 Zählern eher dem unteren Mittelfeld zuzuordnen sind. Immerhin beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze sechs Punkte.

Steindor will sich aber nicht zu viel mit dem Gegner beschäftigen. Er verlangt vielmehr eine ähnlich starke Leistung seiner Mannschaft wie gegen Wiefelstede. „Wir haben toll kombiniert. Ein Tor war schöner herausgespielt als das andere“, sagt er. Daran müssten seine Spieler anknüpfen. Einziger Makel: Philipp Winkler musste frühzeitig wegen einer Knieverletzung ausgewechselt werden und wird wohl länger ausfallen.

Gegen die Eintracht nahm Muaz Cinko seinen Platz in der Innenverteidigung ein und wird das auch am Sonntag tun. „Er ist aber kein Lückenbüßer. Muaz kann auf vielen Positionen eingesetzt werden und ist ein wertvoller Spieler. Wir sind froh, dass wir ihn haben“, sagt Steindor.

TSV Abbehausen - SV Eintracht Wiefelstede. 13 von 27 Zählern aus neun Heimspielen hat der TSV eingefahren. Da ist Besserung gefordert, wenn die Mannschaft in der Tabelle nicht nach unten schauen möchte. Trainer Marco Kuck weiß das und warnt vor Überheblichkeit nach dem Sieg seiner Elf gegen Heidmühle: „Wir dürfen uns von der 1:7-Klatsche Wiefelstedes beim SV Brake nicht blenden lassen. Der SVE kann besser Fußball spielen.“

Nach wie vor muss Kuck auf torgefährliche Offensivspieler verletzungsbedingt verzichten. Julian Hasemann und Adrian Dettmers fallen bis Weihnachten aus. Sebastian Rabe saß gegen Heidmühle zwar wieder auf der Bank, wurde aber geschont.

Gegen den HFC begannen Daniel Hämsen und Niklas Budde im Sturm. Beide leisteten ein großes Laufpensum. Budde traf nicht nur zum 3:0, sondern engte auch die Kreise von HFC-Spielmacher Philipp Immerthal erfolgreich ein.

Stark spielte der TSV im Mittelfeld. Das allseits gelobte Heidmühler Kombinationsspiel geriet durch gutes Abbehauser Zweikampfverhalten kräftig ins Stocken. Die Bestnote verdiente sich Nico Bischoff, der sich im Eins-gegen-eins wiederholt technisch stark behaupten konnte.

Wiefelstedes Teammanager Wolfgang Gerve ärgerte sich nach dem 1:7 in Brake am vergangenen Sonntag. Er kritisierte das Defensivverhalten in der ersten Halbzeit: „Da sind wir bei eigenen Standards in Konter gelaufen. Nach dem Gegentor zum 1:4 war der Drops gelutscht.“

Der Teammanager nennt die Vorgabe für die letzten zwei Spiele vor Weihnachten: „Wir wollen gegen Abbehausen und Bockhorn vier Punkte holen.“ Ob beim Fünften der Tabelle der erfahrene Hergen Gerdes im Tor stehen wird, ist offen. Ein Arbeitsunfall und eine Krankheit warfen ihn zurück. Sein 19-jähriger Vertreter Marcel Carstens zeigte sich bisher als würdiger Vertreter – ausgenommen der Begegnung in Brake.

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