Hamburg /Wesermarsch Hut ab: Der Nordenhamer Leichtathlet Bastian Rohde hat am Wochenende beim 33. Marathon in Hamburg eine gute Leistung gezeigt. Er lief die 42,195 Kilometer in 3:04:23 Stunden. Das bedeutete Platz 400. Und auch die Leistung von Heike Lobemeyer (SV Brake) im Halbmarathon konnte sich sehen lassen. Sie belegte in 1:56:37 Stunden Platz zwei in der Altersklasse W 60 – stark.

Rohde war nach dem Rennen selbstkritisch. „Ich bin nicht ganz zufrieden“, sagte er. Er habe eine Zeit zwischen 2:55 Stunden und 3:00 Stunden angepeilt, zumal die zwölfwöchige Vorbereitung gut verlaufen sei. „Ich war zuversichtlich, meine Bestzeit von 2:59:49 Stunden packen zu können. Das Wetter war wie gemacht dafür.“

Aber er sei die erste Hälfte des Rennens wohl zu schnell angegangen. Auf der Uhr standen 1:28:30 Stunden. Bis Kilometer 30 habe er sogar zulegen können: Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als könne er in 2:55 Stunden ins Ziel kommen – oder sogar unter dieser Marke bleiben. „Aber ab Kilometer 32 habe ich einen starken Einbruch bekommen“, sagte er. „Am Ende wollte ich einfach nur ins Ziel kommen, wo meine Familie und Freunde standen.“ Immerhin: „Die Stimmung war der Wahnsinn, und die Betreuung war überragend.“ Im kommenden Jahr werde er wieder in Hamburg starten. „Ich fühle mich fit.“

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Auch das Engagement des SV Brake in Hamburg überragend. Die Kreisstädter waren mit 22 Athleten und Athletinnen angereist: Zwölf starteten über die 42,195 Kilometer, zehn nahmen den Halbmarathon in Angriff.

Sebastian Mentz und Marcel Schmikale erreichten ihr großes Ziel: Sie absolvierten ihren ersten Marathon erfolgreich. Kirsten und Walter Focke sowie Alexandra und Jochen Geisel gingen im Marathon als Staffel an den Start.

Dass ein Marathonlauf für jeden Athleten – ob Hobbyläufer oder Profi – eine riesige Herausforderung ist, bekamen auch die Braker zu spüren. Die hohen Temperaturen machten einigen dann doch zu schaffen. Sie blieben ein wenig hinter ihren Zielen zurück. Aber kleine Rückschläge sind für Ausdauersportler zumeist nichts weiter als neue Motivation für die nächste Herausforderung.

Norbert Lindemann (M 55) vom SV Nordenham lief den Marathon in einer respektablen Zeit: Er kam in 3:18 Stunden ins Ziel. Das bedeutete Platz 32 in seiner Altersklasse und Gesamtplatz 814.

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