Hoher Besuch in Ovelgönne: Der Vorsitzende des Oldenburger Reiterverbandes war am Wochenende zu Gast im Burgdorf. Michael George machte sich während des Jugendvergleichswettkampfes ein Bild vom Leistungsstand der Nachwuchsreiter. Auffällig war, dass die meisten Talente Mädchen sind. George untermauerte diese Beobachtung mit Zahlen. Rund 85 Prozent der Aktiven im Reiterverband Oldenburg seien Reiterinnen, sagte er. Das zeichne sich schon in der Grundschule ab. Also, Jungs: Rauf auf die Pferde.

*

Sport lebt von Emotionen. Sascha Klostermann hat an den beiden vergangenen Wochenenden die ganze Bandbreite erlebt. Der Vorsitzende der Handball-Abteilung des Elsflether TB ist schließlich Trainer des Frauenteams und dazu noch Teil des Trainerteams der Oberliga-Männer. Vor zwei Woche schrammte er mit seinen Spielerinnen knapp an einer Riesenüberraschung gegen Werder Bremen III vorbei, um dann mit den Männern in Varel ein mittelschweres Handball-Erdbeben auszulösen. Am Sonntag ärgerte er sich zunächst über eine desolate Leistung des Frauenteams. Wenig später bejubelte er einen Punktgewinn mit dem Männer-Team gegen Beckdorf. „Das war wieder mal ein Tag der gemischten Gefühle“, sagte er am Sonntagabend. „Ich bin froh, dass wir an diesem Wochenende spielfrei haben und ein wenig herunterfahren können.“ Natürlich nur, um den Motor anschließend wieder bis zum Anschlag hochzufahren.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

*

 Die Atmosphäre beim Sichtungsturnier für Nachwuchsfußballer in Jaderberg war angenehm entspannt. Starke Aktionen ernteten Beifall und anerkennende Blicke von allen Seiten. Ab und zu benötigen aber auch Auswahlteams klare Ansprachen. Deshalb war die Stimme des Trainers des Wesermarsch-Teams dann doch ein, zwei Mal deutlich hörbar. „Ich weiß, ich bin laut“, sagte Rainer Müller und lachte. „Aber Emotionen gehören dazu. Außerdem bin ich immer positiv.“ Keine Widerrede.

*

Zu den Zuschauern des Testspiels der Kreisliga-Fußballer des 1. FC Nordenham gegen Ritterhude zählte auch Martin Haskamp. Er war in den 1970er Jahren Profi bei Werder Bremen und ist Vater des Ritterhuder Trainers Bastian Haskamp. Die dürftige Ritterhuder Leistung in der ersten Hälfte erklärte er mit der falschen Schuhwahl. „Viele Spieler hatten Noppenschuhe statt Hallentreter an und keinen Stand.“ Auch vor Testspielen gilt: Augen auf beim Blick in die Sporttasche. Übrigens: Die Haskamps kehrten an eine alte Wirkungsstätte zurück, spielten sie doch zwei Spielzeiten in der Dritten des FCN.

*

Vor dem Prestigeduell in der Landesliga bei den Boßlern aus Kreuzmoor hatte der Mentzhauser Frank Bölts noch geflachst: „Wenn wir wieder absteigen, wäre das doch mit einem Sieg gegen Kreuzmoor schöner.“ Doch daraus wurde nichts. Die Kreuzmoorer nahmen den Gegner ernst. Dafür sorgte auch Kreuzmoors Vereinsvorsitzender Christoph Müller. Er hatte seinem Team vor der Partie einen einfachen Satz ins Stammburg geschrieben und ihn mit einem Ausrufezeichen versehen. „Ein Sieg ist angesagt“, sagte er. So sollte es dann auch kommen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.