Elsfleth Tolle Tore, rund 150 Zuschauer und eine brisante Schlussphase: Das zweite Halbfinale des Kreispokals zwischen den Fußballern des TuS Elsfleth und der SG Großenmeer/Bardenfleth hat am Dienstagabend gehalten, was es versprochen hatte. Am Ende zitterte sich die SG auf dem Elsflether Kunstrasenplatz mit einem 3:2 (2:0)-Sieg ins Finale. Dort empfängt sie im kommenden Jahr den ebenfalls in der 1. Kreisklasse spielenden ESV Nordenham, der mit einer stattlichen Abordnung das Spiel verfolgt hatte.

Zunächst sahen die Zuschauer überlegene Gäste. „In den ersten 60 Minuten hat Großenmeer wirklich stark gespielt“, zollte Elsfleths zweiter Vorsitzender Hergen Speckels Großenmeer Respekt. Die Gäste ließen den Ball laufen und beherrschten das Mittelfeld. Sönke Heinemann erzielte in der 14. Minute den verdienten Führungstreffer. Schon neun Minuten später erhöhte Sven Oberländer im Anschluss an eine Ecke auf 2:0. „Wir haben in der ersten Stunde wirklich super gespielt“, meinte Großenmeers Trainer Wolfgang Büttner.

Smilek trifft

Daran änderte auch der Anschlusstreffer durch Jakub Smilek nichts (40.). Er hatte Großenmeers Torwart Frithjof Allmers mit einem tollen Heber überwunden. Unmittelbar nach der Pause stellte Henning Bunjes den alten Abstand wieder her (54.). „Danach sind wir nachlässig geworden“, sagte Büttner.

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Spätestens mit Jakub Smileks Treffer zum 2:3 in der 70. Minute aus – nach Speckels Worten – stark abseitsverdächtiger Position war richtig Feuer unterm Dach. „Wir sind ganz schön ins Schwimmen geraten“, meinte Büttner. „Das Spiel stand auf des Messers Schneide.“

Die Elsflether, die von Reinhard Quade trainiert werden, versuchten alles – aber Jörg Behrens und Dennis Mende vergaben hundertprozentige Chancen. Außerdem hielt Frithjof Allmers überragend. Doch auch die Gäste waren gefährlich. Aber Stefan Oberländer und Benjamin Lübben hatten ebenfalls kein Schussglück.

Strittige Szenen

„Wir haben vergessen, den Sack rechtzeitig zuzumachen“, meinte Büttner, der deshalb bei zwei strittigen Szenen im Strafraum seiner Elf die Luft anhalten musste. Aber Schiedsrichter Peter Schüler ließ nach vermeintlichen Foulspielen an Florian Dierks (65.) und Stefan Jörns (88.) weiterspielen.

Speckels meinte nach der Partie, dass Großenmeers Sieg glücklich, aber alles in allem verdient gewesen sei. Er ärgerte sich zwar ein bisschen, freute sich aber noch mehr über die Leistung der Elsflether, die spannende Partie und die tolle Atmosphäre. „So ein tolles Spiel habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Das war das vorweggenommene Finale. Wir haben uns nichts vorzuwerfen, weil wir alles gegeben haben.“

Großenmeers Trainer Büttner war nach der Partie fix und fertig – und stolz auf seine Mannschaft. „Das Spiel war nicht gut für meine Nerven“, meinte er und formulierte schon mal ein klares Ziel. „Wir wollen im eigenen Stadion den Pott holen. Als Spieler habe ich den schon zweimal gewonnen.“ Einen kleinen Vorgeschmack auf das Finale bekommt die SG bereits am Freitag (19.30 Uhr). Dann gastiert sie im Punktspiel beim Finalgegner ESV. Der TuS tritt zeitgleich zum nächsten Prestigeduell an: Gegner ist die eigene Zweite.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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