Oldenburg /Großenmeer Die Fußballerinnen der SG Großenmeer/Bardenfleth haben den Gewinn des Doubles verpasst. Der Kreisliga-Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga verlor am Samstag das Kreispokalendspiel gegen den gastgebenden VfB Oldenburg mit 0:2 (0:0). Vor rund 320 Zuschauern – der Großteil unterstützte laut Großenmeers Trainer Jürgen Ahlers die Mannschaft aus der Wesermarsch – scheiterten die Gäste an ihrer Chancenverwertung. Dagegen bestrafte der Meister der 1. Kreisklasse die Großenmeerer Fehler eiskalt.

Seine Mannschaft sei von Beginn überlegen gewesen, sagte Großenmeers Trainer Jürgen Ahlers. „Wir hatten rund 60 Prozent Ballbesitz.“ Die Oldenburgerinnen hingegen hätten mehr auf lange Bälle gesetzt. Gleichwohl: Die Großenmeererinnen machten nichts aus ihrer Überlegenheit. „Wir hatten zwei oder drei gute Chancen, haben sie aber nicht genutzt“, sagte Ahlers. Außerdem gelang es den geschickt verteidigenden Oldenburgerinnen, Großenmeers Ausnahmestürmerin Jenny Szeranowicz weitgehend auszuschalten. Die meisten Großenmeerer Angriff versandeten kurz vor dem Strafraum. Zur Pause stand es 0:0.

Nach dem Wechsel steigerten sich die Oldenburgerinnen. Und in der 53. Minute profitierten sie von einem Abwehrfehler der Großenmeererinnen. Laura Koch schlug kaltschnäuzig zu. „Wir waren anschließend wieder überlegen und haben auch alles versucht“, meinte Jürgen Ahlers. Aber die Gäste schafften es einfach nicht, den Ball über die Linie des gegnerischen Tores zu bugsieren. „Wir haben entweder vorbeigeschossen oder sind an Oldenburgs starker Torhüterin Aylin Helmts gescheitert.“

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In der Schlussphase setzten die Großenmeererinnen alles auf eine Karte. Sie lösten die Viererabwehrkette auf. Allerdings hatten gefährliche Abschlüsse Seltenheitswert. In der 89. Minute entschieden die Oldenburgerinnen die Partie: Laura Koch schloss einen Konter erfolgreich ab.

Coach Ahlers nahm die Niederlage gelassen hin. „Wir haben eine super Saison gespielt“, meinte er. „Der Pokalsieg wäre das Sahnehäubchen gewesen. Die Feier nach dem Endspiel war trotzdem gut.“

SG: Martina Vögel - Nina Schröder, Tina Schröder, Julia Mönnich, Annka Bunjes, Kerstin Hayen, Hanna Gebken, Ann-Kathrin Lameyer, Jenny Szenaronivicz, Pauline Lenz, Birte Naber – Beke Logemann, Jurkea Maas, Kaatje Scheibel, Julia Ficke, Annika Rogge.


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Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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