Großenmeer Skepsis ist ein Fremdwort für die Fußballerinnen der SG Großenmeer/Bardenfleth. „Die Auswärtsfahrten sind zwar lang. Aber vielleicht tut uns der Tapetenwechsel ja richtig gut“, sagt Hanna Gebken. Die 22-jährige Mittelfeldspielerin freut sich auf die Spielzeit 2018/2019, in der die Mannschaft aus dem Süden der Wesermarsch in der Bezirksliga Nord antreten wird. Im vergangenen Jahr hatte sie noch in der Bezirksliga Mitte gespielt. Los geht es am Sonntag, 12. August, um 11 Uhr mit einem Auswärtsspiel gegen den VfL Wilhelmshaven.

Am Ende der vorigen Spielzeit hatten sich die Großenmeererinnen eigentlich schon mit dem Abstieg abgefunden. Doch dann änderte der Verband noch die Zahl der Regelabsteiger – „und so sind wir überraschend dringeblieben“, sagt Hanna Gebken.

Es sei schwer einzuschätzen, wie stark die kommenden Gegner sein werden. „Wir kennen nur den VfL Wilhelmshaven und den TuS Obenstrohe“, sagt sie. „Wir wissen aber, dass viele Teams im Wandel stehen und viele junge Spielerinnen haben. Wir lassen uns überraschen.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sie glaubt, dass auch in diesem Jahr der Klassenerhalt drin sein wird. Die Leistung der Mannschaft im Bezirkspokalspiel am vergangenen Sonntag gegen Jahn Delmenhorst II (3:5) stimmt sie zuversichtlich. „Da haben wir richtig geackert“, sagt sie.

Außerdem sorgen die Zugänge Ivana Rostalski (vormals SV Brake) und Saskia Mantwill (vormals TuS Westerloy) für frischen Wind. Abgänge gibt es keine.

Die Offensive um die treffsichere Sturmführerin Jenny Szeranowicz ist die Stärke der Großenmeererinnen. „Aber wir müssen uns überall ein wenig verbessern“, mahnt Hanna Gebken an. Doch sie ist optimistisch. „Die Spielerinnen können ihre Leistungen immer ganz gut reflektieren“, meint sie. „Wenn alle ein wenig mehr machen, sieht es gut aus.“

Defensiv-Spielerin Nina Schröder wird nach einer langen Verletzungspause ins Team zurückkehren. „Sie greift wieder an“, sagt Hanna Gebken. Die talentierte Torhüterin Sofie Siemer und Mittelfeldspielerin Tina Schröder fehlen derzeit noch verletzt.

Doch sobald es personelle Probleme gibt, helfen die Spielerinnen aus der Zweiten aus. „Umgekehrt läuft das genauso“, sagt Hanna Gebken. „Wir trainieren zusammen und wir feiern zusammen. Teamgeist und Zusammenhalt sind groß“, sagt sie. Das liege auch an der Arbeit von Trainer Jürgen Ahlers und dessen Co-Trainer Hartmut Grunemeyer. „Sie machen einen richtig guten Job und geben für beide Teams alles“, sagt Hanna Gebken.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.