Atens Hasso Schumann ist zwar schon 87 Jahre alt. Doch wenn das Team des Freizeitbades Störtebeker quasi als Startschuss in die Sommerferien wieder einmal zum Aktionstag einlädt und seine Gäste auffordert, sich beim Rutschwettbewerb durch die 67 Meter lange Röhre miteinander zu messen, scheut er sich nicht, sich mitten unter die Kinder in die lange Warteschlange zu stellen.

„Ich bin regelmäßig und mehrere Male in der Woche zum Schwimmen hier im Bad. Und es macht mir auch immer wieder riesigen Spaß, in der Wasserrutsche nach unten zu sausen,“ gibt er zu. Und fragt: „Warum sollte ich es am Spaß-Tag also nicht auch tun?“

Hasso Schumann gehörte zu den 45 Teilnehmern, die sich bei Schwimmmeister Ingo Wendland für den Wettbewerb angemeldet hatten. Dabei ging es beim Kampf gegen die Uhr um jede hundertstel Sekunde. Ein eigens aufgestellter elektronischer Zeitmesser sorgte für Chancengleichheit. Als Preise winkten den Teilnehmern Pokale, Nordenham-Gutscheine und Freikarten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Als Gesamtsieger aufs Podest durften schließlich: 1. Sina Wilke (12:69 Sek.), 2. Andre Hahn (12:95 Sek.) und 3. Kimberly Schemaitat (13:10 Sek.). Als Sieger in der Altersklasse bis 14 Jahre ermittelten die Kampfrichter Kimberly Schemaitat, Vanessa Reichert und Julian Meyer, in der Altersklasse bis 12 Jahre Sina Wilke, Emily Onken sowie Rebecca Fischer und in der Altersklasse bis 10 Jahre Emily Lemke, Julie Rausch und Felix König. Der Senior Hasso Schumann war mit 16,25 Sekunden zwar nicht der Schnellste, dafür aber der mit Abstand älteste Teilnehmer. Und dafür bekam er einen Ehrenpreis.

Die Rutschmeisterschaft war nur ein Höhepunkt beim mittlerweile elften Aktionstag im Störtebeker-Bad: Auch die gesamte Außenfläche hatte sich in einen kleinen Sportpark verwandelt.

Der Kreissportbund forderte zum Aufstieg an seiner 8,50 Meter hohen Kletterwand auf. Und wem bei diesem Nervenkitzel noch nicht die Puste ausging, konnte sich an einer Endlos-Kletterwand, in der Hüpfburg oder im Trampolin-Karree kräftig austoben. Natürlich waren auch ganz normales Schwimmen und das Springen vom Turm, das Spielen im Außenbecken und das Rutschen auf der Außenrutsche erlaubt. Reichlich wurde davon Gebrauch gemacht, auch wenn die Sonne sich gelegentlich schwertat, die Wolken beiseite zu schieben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.