Nordenham So weit können Gefühlswelten vor einem Nachbarschaftsduell in der Fußball-Kreisliga II auseinanderliegen: „Ich bin heiß“, sagt Kai Denekas. Er ist Trainer der Fußballer des TSV Abbehausen II (Platz sieben/acht Punkte). Seine Mannschaft spielt am Samstag um 16 Uhr bei Schwarz-Rot Esenshamm (Platz zehn/sechs Punkte).

Dort ist Siegfried Adamietz der verantwortliche Fußball-Obmann. Und der plagt sich nach eigenem Bekunden in der Woche vor einem Derby seit jeher mit Bauchschmerzen herum. „In solch einem Spiel kann selbst der Erste gegen den Letzten als Verlierer vom Platz gehen“, sagt er. Alles sei möglich.

Aber vielleicht ist dieses Ziehen im Bauch auch einfach nur Vorfreude. Schließlich haben die Schwarz-Roten zuletzt in Gödens gewonnen. „Wir standen kompakt und haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt“, sagt Adamietz. Die Handschrift des neuen Trainers Andreas Siepe sei schon zu erkennen. „Er hat ein Konzept, die nötige Autorität und verfolgt eine klare Linie“, sagt Adamietz.

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Das Duell mit der Abbehauser Bezirksliga-Reserve werde kampfbetont, vermutet er. Allerdings sei es schwer, sich auf den Gegner einzustellen. „Man weiß nie, wer auflaufen wird.“

Das hängt unter anderem mit der Mannschaftsgröße zusammen. Denekas’ Kader umfasst 25 Spieler. Deshalb wolle er sich auch gar nicht beklagen, dass Matthias Poppe, Hendrik Blohm, Marvin Barsch, Mirco und Frederic Müller sowie Daniel Behrens fehlen werden, sagt Denekas. Trotz der Personalmisere sei die Trainingsbeteiligung in dieser Woche immer noch hoch gewesen.

Zwar seien die Esenshammer als Bezirksliga-Absteiger der Favorit, meint Denekas. Aber seine Mannschaft sei in einer guten Verfassung. Seine Schlussfolgerung: „Esenshamm ist schlagbar.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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