Tilligte Bärenstarke Bilanz: Die Nachwuchssportler und -sportlerinnen des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) haben am ersten Wettkampftag der Europameisterschaften im Friesensport im niederländischen Tilligte im Straßenboßeln mit der Eisenkugel drei Medaillen geholt. Fabian Schiffmann aus Südarle sicherte sich am Freitag den Titel in der männlichen Jugend und sammelte auch mit der Mannschaft Gold ein. In der weiblichen Jugend freute sich das FKV-Team mit Feenja Bohlken, Chantal Bohlen (beide Schweinebrück und Lea-Sophie Oetken (Zetel-Osterende) über Bronze.

Im FKV-Jungenteam stand auch Sven Gärtner (Zetel-Osterende), der von vielen Fans aus der Heimat angefeuert wurde. Die ersten beiden Würfe hatte er noch zu flach angesetzt.

„Danach bin ich gut rausgekommen“, sagte er. „Mit dem vierten Wurf habe ich es gut durch die Kurve geschafft.“ Auch die Brücke meisterte er problemlos.

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Noch bevor die letzte Gruppe ins Ziel gekommen war, zeigte sich Sven zufrieden: „Ich wollte unter die besten Acht kommen. Das ist mir gelungen.“ Wohl wahr: Mit 1332,45 Metern landete er auf Platz fünf.

Ihm hatten nur rund zwölf Meter zur Bronzemedaille gefehlt – doch die Goldmedaille mit der Mannschaft kann Sven niemand mehr nehmen. Zum Team gehörte auch der Ersatzwerfer Michel Albers aus Ruttel.

Groß war der Jubel natürlich im FKV-Lager, als Fabian Schiffmann mit 1484,50 Metern Europameister wurde. „Das Gefühl kann man nicht beschreiben“, sagte Fabian. Er ließ die starken Iren David Deulin (1429,90 Meter) und Tom O’Donovan (1344,90 Meter) hinter sich.

In der Konkurrenz der weiblichen Jugend war dem Trio aus der Friesischen Wehde ein gewisse Nervosität vor dem Wettkampf anzumerken. „Ich bin zu verhalten angefangen. Ich habe voll über die Straße rübergeworfen“, gab sich Lea-Sophie Oetken selbstkritisch. Die beiden Schlusswürfe waren ihre besten Würfe. Mit 1029,40 Metern wurde sie Zehnte.

Chantal Bohlen war dagegen mit ihren Auftaktwürfen zufrieden. „Ich bin gut reingekommen. Das war in Ordnung.“ Für sie sprang mit 1050,40 Metern Rang acht heraus.

Feenja Bohlken freute sich über einen exzellenten Anwurf – 200 Meter sprechen eine deutliche Sprache. Auch der zweite Wurf war stark. Doch von der aufgeklebten Markierungskante auf der Straße sprang die Kugel nach 40 Metern von der Straße.

Damit stand Feenja plötzlich unter Druck – das sah ihr Vater und Betreuer Karl-Georg Bohlken ähnlich: „Sie musste ein größeres Risiko gehen, um aufzuholen.“

Das klappte nicht ganz. Mit genau 1100 Metern belegte sie Rang sechs. Feenja war mit dieser Platzierung nicht ganz zufrieden. Aber über die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung freute sie sich natürlich riesig.

Überlegen wurde Mane Negle (BC) neue Europameisterin mit 1336,40 Metern. Silber holte Lisa Jankers (1229,50 Meter). Suzan Zieverink sicherte sich mit 1255,60 Metern Bronze.

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