Fedderwardersiel Die „Unsinkbar 5“ ereilte das gleiche Schicksal wie ihre vier Vorgängerinnen, ist aber dennoch ein Erfolgsmodell; die „Emma“ des Shantychors Butjenter Blinkfüer ist und bleibt das schönste Boot; und die Jugendgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Abbehausen zeigt, dass man auch eine Regatta gewinnen kann, ohne mit dem Boot ins Ziel zu kommen. So lassen sich die Ergebnisse des Papierboote-Rennens zusammenfassen, das am Freitagnachmittag zusammen mit der Niedersächsischen Meisterschaft im Krabbenpulen einen tollen Auftakt der Krabbenkutter-Regatta in Fedderwardersiel darstellte.

Vier Teams hatten sich für das Rennen angemeldet. Melanie Schmidt, Veranstaltungsleiterin von Tourismus-Service Butjadingen (TSB), hatte stark gehofft, dass es noch mehr werden würden. Statt dessen passierte das genaue Gegenteil: Die Crew der Nordenhamer DLRG sagte auf den letzten Drücker ab. Da waren’s nur noch drei. Und dabei sollte es nicht allzu lange bleiben.

In die „Unsinkbar 4“ hatten die Butjadinger Pfadfinder im vergangenen Jahr gar nicht erst einsteigen können. Sie brachen durch den wohl etwas zu dünn konstruierten Boden und rutschten ohne Umwege durch ins Wasser. Und tschüss. Auf der „Unsinkbar 5“ schafften es Leif Malle und Thijmen Hinloopen immerhin bis auf die Startposition. Dort war dann allerdings auch Schluss. Die DLRG pickte die beiden Junge mit ihrem Boot auf; den Rest des Rennens verfolgten die beiden 14-Jährigen von dort aus.

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So machten Katy Scheltwort und Monika Franke in der „Emma“ und Malte Hollmann, Lasse Kramer und die Zwillinge Ole und Marten Paradies in der „Abbehausen“ die Regatta unter sich aus. Die Jugendlichen paddelten flink, die Blinkfüer-Damen mussten dagegen erstmal ihren Rhythmus finden. Und so hatten die Abbehauser schon bald einen satten Vorsprung herausgefahren. Der sollte sich bezahlt machen. Auf dem Rückweg sank die „Abbehausen“ zwar, die Crew-Mitglieder schafften es aber, schwimmend als erste an der Kaimauer anzuschlagen – und zwar mit hochgehaltener Fahne. Das bedeutete nach den Rennregeln den Sieg in der Schnelligkeitswertung. Die Kontrahentinnen steuerten die „Emma“ zwar unbeschadet ins Ziel, mussten sich aber mit Platz 2 zufriedengeben.

Mehr als ein Trostpflaster: „Emma“ holte einmal mehr in der Schönheitswertung den ersten Platz. Rang 2 ging hier an die Abbehauser. Und die Pfadfinder kamen in beiden Kategorien auf Platz 3, erhielten dafür aber ebenfalls Pokale. Nach der Regatta ist vor der Regatta. Nicht nur die havarierten Crews, sondern auch die Shanty-Kapitäne können nun schon mal fürs nächste Jahr planen. Denn die „Emma“ war drei Mal dabei, und damit ist nach den Regeln auch für dieses Boot Schluss.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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