Wesermarsch Der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga spitzt sich langsam zu. Mittendrin stecken die Teams des TV Esenshamm und des 1. FC Nordenham. Beide gewannen am vergangenen Wochenende, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen, weil auch die Konkurrenz punktete. Also müssen sie nachlegen.

TV Esenshamm - SVE Wiefelstede (Sonnabend, 16 Uhr). „Das ist ein Pflichtsieg“, stellt TVE-Coach Harald Diekmann klar. Der Tabellenvorletzte aus dem Ammerland hat sich noch längst nicht aufgegeben und am vergangenen Wochenende nach dem 3:2-Auswärtssieg in Ahlhorn Morgenluft gewittert.

Esenshamm hat gegen TuR Abdin zwar auch gewonnen (3:1), profitierte aber von Undiszipliniertheiten des Gegners, der sich gleich drei Platzverweise einhandelte. „Ich weiß nicht, ob wir auch gewonnen hätten, wenn beide Teams das Spiel mit elf Mann beendet hätten“, sagt Diekmann. Die erste halbe Stunde hatte der TVE verschlafen. Deshalb fordert Diekmann seine Spieler auf, von Beginn an Gas zu geben.

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„Die Grundeinstellung muss da sein. Und das von der ersten Minute an“, sagt der Trainer. Die guten Ergebnisse der Konkurrenz um den Klassenerhalt sind ihm ebenfalls nicht entgangen: „Wer rechnet denn damit, dass auf einmal alle da unten punkten? Deswegen ist es umso wichtiger, gegen Wiefelstede nachzulegen.“ Im Vergleich zur Vorwoche muss Diekmann eventuell auf Sven Bartels verzichten, der aus beruflichen Gründen ortsabwesend ist, vielleicht aber doch noch kurzfristig anreisen könnte.

BV Bockhorn - 1. FC Nordenham (Sonntag, 15 Uhr). Es war der Paukenschlag des letzten Spieltags: Abstiegskandidat Nordenham bezwingt Tabellenführer Kickers Wahnbek mit 5:3, obwohl die Ammerländer bis dahin im gesamten Saisonverlauf erst zehn Gegentore hinnehmen mussten. „Das zeigt, dass im Fußball alles möglich ist“, sagt Obmann Horst Wulf. „Gegen Wahnbek hat man schon ein bisschen die Handschrift unseres neuen Trainers Aleksandar Sekulic gesehen. Er hat den Spielern klar gemacht, dass wir nur bestehen können, wenn jeder bereit ist, für den anderen zu kämpfen.“

Eine solche Leistung sei aber nicht jede Woche abrufbar, weil die Nordenhamer weiterhin großes Verletzungspech verfolgt. Daher wäre im Moment der optimale Zeitpunkt für die Akteure aus der Reserve, sich in der Bezirksliga zu präsentieren. Doch bei vielen infrage kommenden Spielern halte sich die Bereitschaft, in der Ersten auszuhelfen, in Grenzen. Also muss Sekulic wieder auf einen Mini-Kader zurückgreifen. Die Hoffnungen, beim Tabellen-Vierten etwas zu reißen, sind zwar gering, aber Wulf sagt: „Wenn wir wieder alles abrufen, was wir können, ist auch in Bockhorn etwas möglich.“

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