BRAKE /NORDENHAM Der VfL Brake verliert Stefan Franz mit Verdacht auf Bänderriss. Der Vorstand des 1. FC Nordenham spricht heute Abend mit der Mannschaft.

von jürgen schultjan BRAKE/NORDENHAM - „Wir haben uns für das Spiel in Georgsmarienhütte so viel vorgenommen, herausgekommen ist dabei nichts. Man könnte deshalb fast sagen, das war es dann wohl. Aber sechs Punkte Rückstand sind bei zwölf Spielen noch aufzuholen, deshalb dürfen wir nicht aufgeben“, ist Fritz Lins, Spielertrainer des Tabellenvorletzten der Fußball-Landesliga 1. FC Nordenham, schwer enttäuscht. Aufgeben will er nicht, wie auch Horst Wulf betonte: „Bei noch 36 möglichen Punkten jetzt alles laufen zu lassen, wäre fahrlässig“, meint der erfahrene Betreuer des FCN, dessen Vorstand heute nach dem Training mit den Spielern ein intensives Gespräch führen will, um von seiner Seite alles zu versuchen, das Schiff „1. FC Nordenham“ noch einmal flott zu machen.

Zumindest die Schlussphase, als das Team in der letzten halben Stunde vier Tore kassierte, gibt zu denken. Dabei hatten Ersatztorwart Thorsten Wittje wie auch der A-Jugendliche Christian Tannert eine gute Partie abgeliefert. Aber alle anderen Akteure produzieren einfach zu viele Fehler. „Es langt im Moment nicht, zumal viele nicht ihre mögliche Form besitzen“, so Fritz Lins, der die „Hütter“ spielerisch klar im Vorteil sah, die Niederlage als erheblich zu hoch bewertete.

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Für den Wesermarschrivalen VfL Brake blieb am Sonntag zwar unterm Strich auch nichts übrig, dafür stimmte aber die Leistung gegen den Spitzenreiter SF Oesede. „So ist das eben. Wir haben die Chancen, der Spitzenreiter macht ein frühes Tor nach unserem ersten Fehler von ganz wenigen Patzern, die wir hatten, und gewinnt das Duell“, so Trainer lars Bechstein, den die Gesamtleistung zwar gefiel, aber mit Stefan Franz früh einen wichtigen Akteur mit Verdacht auf Bänderriss verlor. Artur Hoffmann übernahm die zentrale Rolle im Mittelfeld, machte seine Sache auch gut, doch jubeln durfte am Ende nur der Gast aus Oesede.

Die Vorkommnisse nach dem Spiel waren weniger erfreulich, sind aber, so betonte Lars Bechstein abgehakt. Die Wortgefechte zwischen Zuschauern und der Oeseder Trainerbank eskalierten, als Gästespieler Rauf Güraslan ausgewechselt wurde und sich offensichtlich provoziert fühlte, dann einen Zuschauer schlug, aber damit einen unbeteiligten erwischt haben soll. In der anschließenden Hektik bekam Lars Bechstein die flache Hand von Torschütze Fatmir Dusinovic zu spüren, doch das leichte Nasenbluten ist längst vergessen. „Mein Trainerkollege sprach von vereinsinternen Konsequenzen für Güraslan“, wusste der VfL-Coach abschließend zu berichten.

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