ARNSBERG /NORDENHAM 196 Taekwon-Dokas aus insgesamt 17 Vereinen waren ins Sauerland gereist, um am 5. Arnsberger Taekwon-Do-Cup teilzunehmen. Jaqueline Rowold (1. Dan), Bjarne Fischer (2. Kup), Arian Fischer (7. Kup), Maira Gloystein (7. Kup) und Marina Weiß (ebenfalls 7. Kup) vom Budo- und Fitness-Center Dojang Nordenham waren mit unter den Wettkämpfern.

Zu Beginn gab es noch ein Ständchen für Meister Lan Ung Kim, den Damen-Nationaltrainer. Er wurde an dem Tag 60 Jahre alt. Der allseits beliebte „Herr Lan“ wurde durch Meister Salvatore Belnome mit einer speziellen Plakette geehrt.

Insgesamt 370 Starts hatten einen hohen Anspannungsgrad für die Kampfrichter zur Folge. Chris Erkens und Markus Thien, ebenfalls aus der Sportschule Dojang Nordenham, trugen mit dazu bei, dass der Ablauf reibungslos vonstatten ging.

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Wieder einmal furios begann Maira Gloystein das Turnier mit den Formenläufen. Sie setzte sich gegen ein starkes Starterfeld durch. Maira hatte sich sogar im Griff, als sie der Meinung war, sie hätte einen Fehler gemacht. Die Sieben-Jährige ließ sich nicht aus der Konzentration bringen und wurde verdient Erste in der Kategorie D-Jugend. Im ersten Kampf ihrer noch sehr jungen Karriere wurde sie im Finale von Ellen Jucyte (Budokan Dortmund) noch das eine oder andere Mal überrascht. Sie erreichte aber den zweiten Platz.

Marina Weiß schaffte es im Formenlauf auch auf das höchste Treppchen. Sie erreichte das Finale und gewann dort souverän. Ihre Ausstrahlung und Kraft wird immer besser, so dass sie zukünftig mit guten Platzierungen rechnen kann. Im Kampf konnte sie nicht gegen ihre Finalgegnerin bestehen. In der Klasse bis 45 Kilogramm der B-Jugend, war ihre Kontrahentin Janina Schulte vom Dojang Arnsberg in der einen oder anderen Situation etwas mit den Gedanken schneller. Aber Marina erreichte so einen guten zweiten Platz im Kampf.

Bjarne Fischer hatte es geschafft, seine technischen Abläufe zu verbessern. Das konnte er auch in diesem Wettkampf bestätigen und machte in einen starken Starterfeld einen guten Eindruck. Die Vorrunde schaffte er mit guten Durchläufen und erreichte somit das Finale. Da war sein Gegner Magomed Baidaiev von der Sportschule Höxter noch etwas kräftiger in den Endphasen. Der zweite Platz ist aber ein sehr gutes Ergebnis für Bjarne. Er hat sehr lange dafür trainiert.

Im Kampf hatte es Bjarne Fischer sehr schwer. Es wurden zwei Klassen zusammengelegt. Seine Mitstreiter waren ein ganzes Stück größer als er. Bjarne musste so einiges einstecken. Er überstand diesen Umstand aber weitestgehend unbeschadet. Bjarne konnte sich so über einen dritten Platz freuen.

Sein Bruder Arian Fischer wurde ebenfalls Dritter im Kampf. Er hatte es schwer, da er mit einer starken Erkältung angetreten war.

Jaqueline Rowold fuhr sehr gut vorbereitet mit ins Sauerland. Sie hat auf Grund ihrer Zielsetzung, in die Nationalmannschaft aufgenommen zu werden, immer den Druck, sich in den anstehenden Turnieren durch gute Platzierungen den Nationaltrainern zu empfehlen.

Im Formenlauf hat sie sich auch entsprechend weiter entwickelt. Jaqueline musste die Wachstumsphase überstehen. Das bedeutet für eine gewisse Zeit Kraftverlust und somit zu wenig Ausstrahlung im technischen Ablauf. Die 14-Jährige ist aber auf einem guten Weg, ihre Ziele zu erreichen. Im Formenlauf Finale konnte sie die Schülerin Samira Mehrsad eindeutig schlagen. Jaqueline lief einen in der Wertigkeit höheren Tul sehr konzentriert und dynamisch. Sie erhielt dafür den Zuspruch der Kampfrichter. Somit durfte sich die Nordenhamerin über den ersten Platz freuen.

Im Kampf- Finale sah sichJaqueline Rowold einer Wettkämpferin aus dem Budokan Dortmund gegenüber. Das Budokan ist die Schmiede von Nationaltrainer Lan Ung Kim. Aus dieser Schule gingen schon viele Weltmeister und Europameister hervor. Die Begegnung fand, wie die anderen auch, im Semikontakt statt. Mit Thi Ngoc Pham hatte Jaqueline aber keine Schwierigkeiten. Sie agierte mit druckvollen Fußtechniken und Fauststößen. Damit holte sie sich den ersten Platz im Kampf.

Insgesamt hätten die fünf Nordenhamer maximal zehn Platzierungen erreichen können. Am Ende wurden es neun. Alle konnten sich über mindestens eine Platzierung freuen.

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