RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN - Alle 14 Tage kommt der Dienstags-Stammtisch der „Netten Männer“ in der Gaststätte von Gerfried Hülsmann zusammen. So nett seien sie eigentlich gar nicht, erzählt Ummo Wedelich schmunzelnd. Den Namen habe ihnen die Wirtin gegeben. Das war im Jahre 2001. Seither treffen sich die acht Stammtischbrüder – und mehr sollen es nicht sein – regelmäßig im „Bier-Café“ am Stadlander Platz.

Es gibt bei den „Netten Männern“ weder einen Sprecher noch einen Vorsitzenden. Und Prüfungen müssen die neu Aufzunehmenden – wenn es denn einmal anliegt – auch nicht ablegen. Nur ein Kriterium ist bei einer Aufnahme in die traute Runde entscheidend: Aus jeder Berufsgruppe sitzt nur einer am Tisch. „Damit wir nicht ins Fachsimpeln verfallen“, erzählt Udo van Norden. Für die verstorbenen Gründungsmitglieder Erwin Helms und Wilhelm Kuck rückten zwei Stammtischbrüder nach.

Die Themen gehen dem Oktett dennoch nicht aus. Die Sail 2005 ist momentan das beherrschende Thema. Ein Jahr lang hatte sich die Gruppe auf den Tag vorbereitet, eigens für die Windjammerparade das Dielenschiff „Hanni“ gechartert. Während die Bedienung eine neue Runde bringt, anschließend einen Teller mit dem Besteck fürs Abendessen auf den runden Tisch setzt, erzählen die Teilnehmer von ihrem Törn. Mit dabei waren auch die Brüder Neubauer.

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Die Begeisterung schwingt bei den Teilnehmern mit – trotz des schlechten Wetters, das den Männern und ihren Frauen zusetzte. Die „Hanni“ gehörte zu der Gruppe von Booten, die sich um die „Gorch Fock“ formieren sollte. Weil sie aber pünktlich zurück sein wollten, schauten sie vom Liegeplatz gegenüber der Geestemündung aus zu. Durchnässt, aber voller bleibender Eindrücke, traten die Männer und ihre Frauen den Rückweg an.

Der Törn war nicht der erste gemeinsame Ausflug. Das Emssperrwerk, Bremen und der Schiffssimulator in Elsfleth standen ebenfalls auf dem Reiseplan. Als nächstes Ziel wollen Friedrich Lübben, Hergen Drieling, Ummo Wedelich, Udo van Norden, Gerfried Hülsmann, Berthold Rahms, Günther Harde und Herbert Schnieder das neue Auswanderermuseum in Bremerhaven besuchen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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