Twistringen /Elsfleth „Das war Not gegen Elend“, hallte es aus Nathalie Adami lautstark heraus. Die Torwarttrainerin der Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB hatte zwar am Sonntag gerade einen 33:31 (17:16)-Auswärtssieg ihrer Schützlinge beim Aufsteiger HSG Phoenix miterlebt, konnte sich aber an der gezeigten Leistung nicht sonderlich ergötzen. Ihr Ehemann und Trainer der Mannschaft, Ulrich Adami, konnte sich der Meinung nur anschließen.

„Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht“, sagte der Coach. Nur die HSG habe es eben auch nicht besser gekonnt. Viele technische Fehler prägten das Spiel. Selbst die 13-fache Torschützin Jennifer Adami patzte immer wieder einmal mit Unsauberkeiten im Passspiel. „Wir haben es verpasst, schon in der ersten Halbzeit einen beruhigenden Vorsprung herauszuwerfen“, meinte Trainer Adami.

Es gab aber auch Lichtblicke. In den ersten 20 Minuten setzte sich Charlotte Sommer wiederholt in Szene und traf insgesamt fünf Mal. In der Schlussviertelstunde trat dann Fenna van Dreumel ins Rampenlicht. Beide Rückraumspielerinnen konnten ihre Leistungen aber nicht über 60 Minuten hinweg bestätigen.

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Dass die Elsfletherinnen überwiegend eine knappe Führung behaupteten, lag vor allem an zwei Personen. Rechtsaußen Ruth Nowack und Kreisläuferin Lena van Dreumel trumpften mit einer nahezu optimalen Trefferausbeute auf. Und doch musste Coach Adami zittern. Eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung war vier Minuten vor dem Ende fast aufgebraucht (30:29). Doch zwei Mal Jennifer Adami sowie Lena van Dreumel machten den Sack dann doch noch zu.

„Das einzig Gute ist, dass wir gewonnen haben“, lautete das kurze Fazit Adamis.

ETB: von Seggern, Hennig – Adami (13/10), Nowack (7), L. van Dreumel (6), C. Sommer (5), F. van Dreumel (2), F. Sommer, Lösekann, Thümler.

Spielstationen: 6:4 (8.), 9:10 (18.), 16:17 (30.), 19:18 (34.), 22:25 (43.), 26:30 (52.), 29:30 (56.), 31:33 (60.).

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