Esenshamm Besser spät als nie: Die Fußballer des TV Esenshamm rufen pünktlich zum Ende der Spielzeit 2014/2015 einen Großteil ihres Potenzials ab. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Rohde feierte zuletzt drei Siege in Folge. An diesem Donnerstag sollen es erneut drei Punkte werden: Das Auswärtsspiel gegen den TuS Obenstrohe wird um 19 Uhr angepfiffen (Sportplatz an der Plaggenkrugstraße).

Zwar könnten die Esenshammer die Saison mit locker flockigem Strandfußball ausklingen lassen, „aber wir haben ja noch ein Ziel“, betont Rohde. „Wir wollen Sechster werden.“ Die Ausgangsposition: Momentan ist GVO Oldenburg Sechster – mit 41 Punkten. Esenshamm ist mit 38 Punkten Siebter und hat ein um drei Treffer schlechteres Torverhältnis. Oldenburg spielt noch ein Mal, Esenshamm hat noch zwei Spiele vor der Brust.

Realistisches Ziel

Das Ziel der Esenshammer ist also realistisch, zumal GVO noch gegen den starken SV Tur Abdin Delmenhorst spielen muss. Allerdings tat sich der Club aus der Stadt Nordenham gegen Obenstrohe zuletzt schwer. Der letzte Sieg liegt schon zweieinhalb Jahre zurück. Gleichwohl spricht der Trend der vergangenen Wochen für Esenshamm: Die offensive Ausrichtung mit der Raute im Mittelfeld steht der Mannschaft gut zu Gesicht. Zudem verleihen Janis Krejcberg und Catalin Cotarcea der Abwehr die lange vermisste Stabilität. „Wir sind endlich eingespielt“, fasst Rohde es zusammen.

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Dagegen lieferte Obenstrohe zuletzt eher maue Leistungen ab. Zwar ist der TuS mit 53 Punkten Tabellenfünfter, er hat aber von den vergangenen fünf Spielen nur eine Partie gewonnen und beim 0:5 zuletzt gegen den FC Rastede einen ganz schwachen Eindruck hinterlassen. Im Auswärtsspiel im Ammerland hatten die Leistungsträger Florian Jochens, Matthias Lamche, Andreas Willers und Johann Booken gefehlt. Dennoch ließ Obenstrohes Trainer Gerold Steindor die Personalprobleme nach der Partie nicht als Ausrede gelten. Hauptgrund für die Niederlage sei die schlechte Einstellung der Mannschaft gewesen, sagte er.

Wiedergutmachung

Und die Fußball-Fans aus der Wesermarsch wissen ebenso wie die Verantwortlichen des TV Esenshamm, dass der ehemalige Erfolgstrainer des SV Brake fehlende Leidenschaft in etwa so gerne mag wie einen Stich mit der Nadel ins Nagelbett. Vor dem drittletzten Pflichtspiel seiner Trainerlaufbahn machte er seine Spieler deshalb öffentlich darauf aufmerksam, dass sie ihren Fans eine Wiedergutmachung schulden.

Das alles hat auch Wolfgang Rohde registriert. Doch obwohl er auf Sven Bartels und Sebastian Rabe verzichten muss, ist er optimistisch. „Wir sind in Obenstrohe sicherlich nicht chancenlos.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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