Esenshamm Die Chancen für den Klassenerhalt standen ohnehin schon schlecht. Aber am Sonntag haben die Bezirksliga-Fußballer des TV Esenshamm unter Beweis gestellt, dass sie zu Recht eine Klasse runter müssen. Gegen den Meister SV Atlas Delmenhorst verlor die Mannschaft von Trainer Wolfgang Rohde zu Hause haushoch mit 0:13 (0:7) und war mit dem Ergebnis noch gut bedient. Auch rechnerisch ist der Abstieg jetzt besiegelt.

„Mit einem 0:8 wäre ich schon fast zufrieden“, sagte TVE-Obmann Siegfried Adamietz vor der Partie anhand der großen Personalnot. Als es zur Pause bereits 0:7 stand, schüttelte er nur den Kopf. „Das ist blamabel“, sagte er nach den ersten 45 Minuten. Immerhin nahm er es mit Galgenhumor und ließ sich mit den zahlreich mitgereisten Atlas-Fans auf humorvolle Dialoge ein.

Früher Wechsel

Ganz so witzig fanden die Esenshammer, die auf dem Platz standen, den Nachmittag wohl nicht. Mit Ersatztorhüter Florian Büsing stand lediglich ein Reservespieler zur Verfügung. Und der musste bereits nach 24 Minuten für den angeschlagenen Erhan Turan aufs Feld. Zur Pause ging auch bei Tayfun Turan nichts mehr. Die Esenshammer spielten im zweiten Abschnitt nur noch mit zehn Spielern.

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Die Partie war freilich sowieso schon längst entschieden. Die Gäste hätten es aufgrund ihres längst feststehenden Meistertitels ruhig angehen lassen können. Taten sie aber nicht. Schon nach wenigen Sekunden zappelte der Ball erstmals im Gehäuse von TVE-Keeper Marvin Wieting, allerdings galt der Treffer wegen einer Abseitsposition nicht.

3:0 nach neun Minuten

Aber auch so spielten sich die Delmenhorster schon nach neun Minuten eine 3:0-Führung heraus. Sie nahmen die Esenshammer Hintermannschaft nach Strich und Faden auseinander. Simon-Josef Matta, Dominik Entelmann, Steven Müller-Rautenberg und Daniel Isailovic waren nicht zu bremsen. Dabei war Delmenhorsts bester Torjäger Iman Bi-Ria gar nicht dabei.

„Esenshamms Torhüter ist die ärmste Sau auf dem Platz“, hieß es Mitte des zweiten Abschnitts aus dem Atlas-Fanblock. Recht hatten sie, denn Wieting verhinderte noch weitere Einschläge, wurde aber zu oft sträflich im Stich gelassen. 13-mal musste er am Ende hinter sich greifen. Ein würdiger Abschied aus der Bezirksliga sieht anders aus.

Tore: 0:1 Entelmann (3.), 0:2, 0:3 Matta (7., 9.), 0:4 Müller-Rautenberg (31.), 0:5 Matta (35.), 0:6 Müller-Rautenberg (38.), 0:7, 0:8, 0:9 Entelmann (45., 53., 56.), 0:10 Isailovic (63.), 0:11 Müller-Rautenberg (64.), 0:12 Isailovic (66.), 0:13 Matta (84.).

TVE: Wieting - Cinko, Bremer, Yassin, Cebulski, Bartels, B. Kapakli, Y. Kapakli, E. Turan (24. Büsing), Ahlhorn, T. Turan.

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