Elsfleth Sie haben starke Leistungen gezeigt, alles gegeben und waren ein erstklassiger Gastgeber: Die Faustballerinnen des Elsflether TB können stolz auf die Norddeutschen U14-Meisterschaften in der Elsflether Stadthalle zurückblicken. Dass sie am Wochenende an ihrem großen Ziel vorbeigeschlittert sind, ist deshalb zweitrangig. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft wäre nur dann möglich gewesen, wenn alle Spielerinnen in Topform gewesen wären. Aber weil die Mannschaft von Trainer Johann Driefholt vor dem Turnier großes Verletzungspech hatte, war das unmöglich. Der ETB belegte immerhin Rang fünf.

Den Titel holte sich der große Favorit TVJ Schneverdingen mit einem 11:5, 11:8-Finalsieg gegen den Ahlhorner SV. Platz drei belegte der TV Brettorf dank eines 11:8, 6:11 und 11:8-Sieges gegen den Wardenburger TV. Die ersten drei Mannschaften reisen zur Deutschen Meisterschaft.

Sprung in K.O.-Runde

Angesichts des Fitnessstands der angeschlagenen Spielerinnen hatten sich die Elsfletherinnen vorgenommen, mit guten Ergebnissen in der Gruppenphase am Sonnabend in die K.O.-Runde am Sonntag einzuziehen. Das gelang. Aus dem erhofften Sprung ins Halbfinale wurde aber nichts. „Wir haben unser Ziel nicht ganz erreicht“, sagte Trainer Driefholt.

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Denn wieder einmal hatten Personalprobleme seine Mannschaft zurückgeworfen. „Wenn am frühen Sonntagmorgen das Handy klingelt, ist das für einen Trainer immer ein schlechtes Zeichen“, sagte Driefholt.

Leider konnte er sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Zuspielerin Beke Beuth sagte aus gesundheitlichen Gründen ab. Also mussten die E-Juniorinnen Kim Jansen und Jolina den Dulk in die Bresche springen. Und sie machten ihre Sache hervorragend. Dennoch verlor der ETB das Qualifikationsspiel gegen Brettorf (9:11, 9:11).

Kurze Bälle

Im umkämpften Spiel um Platz fünf ärgerten die Voerder Mädchen die Gastgeberinnen immer wieder mit kurzen Bällen. Doch die Elsfletherinnen stellten sich bald darauf ein. Kim Jansen trumpfte mit ihrer Schnelligkeit auf. Außerdem setzte Schlagfrau Melina Hölting die Vorgaben ihres Trainers exakt um. Und so war der Jubel nach dem letzten Punkt riesengroß.

Elsfleths Trainer blickte deshalb zufrieden zurück. „Die angeschlagenen Spielerinnen haben super durchgehalten“, sagte er. „Allerdings haben wir kein Mädchen überfordert.“ Auch das Turnier selbst sei rundum gelungen gewesen. „Die Zuschauer waren begeistert. Die Stimmung war klasse.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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