ELSFLETH

Die Frauen des Elsflether TB durften sich keinen Ausrutscher im letzten Spiel erlauben. Moral und Wille blieben auch nach dem 2:4-Rückstand intakt. ELSFLETH/NG - In der vergangenen Saison 2003/2004 mussten die Frauen des Elsflether TB als Neuling in der Tischtennis-Bezirksliga denkbar knapp die Klasse wieder verlassen. In dieser Saison wurde nun der Absteiger aus Elsfleth als Favorit in der 1. Bezirksklasse auf den Titel gehandelt. Lange sah es allerdings danach aus, dass der Wilhelmshavener SSV sich die Meisterschaft nicht nehmen lassen würde. Beide direkten Vergleiche verlor der neue Meister Elsflether TB übrigens gegen den WSSV. Aber ein Formtief stoppte die Jadestädterinnen doch noch auf der Zielgeraden.

Mit dem 7:4-Erfolg gegen SV Eintracht Oldenburg machte der ETB dann sein Meisterstück. Mannschaftsführerin Maike Segebade dazu: „Über die gesamte Saison lief es gut im Team. Nur zweimal konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten, außerdem stimmte die Trainingseinstellung. Im Vorjahr sind wir nur denkbar knapp abgestiegen. In der kommenden Saison wollen wir auf jeden Fall den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen."

Gegen den SV Eintracht Oldenburg ließ das Doppel Ursel Buse/Maike Segebade gegen Liwa/Rottenfußer in 3:1 Sätzen nichts anbrennen. Auch Ilona Kuhlmann/Nina Reichel befanden sich bei der 2:1-Satzführung gegen Wolf/Winkler schon auf der Siegerstraße. Doch mit 8:11 und 9:11 in den Sätzen vier und fünf ging die Partie doch an die Gäste verloren.

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Nach dem 1:1-Zwischenstand hieß es nach den beiden ersten Einzeln 2:2, denn Ursel Buse musste der Gegnerin Liwa zum Sieg gratulieren. Maike Segebade gelang aber ein glattes 3:0. Doch dann drohte die Meisterschaft zu einem Traum zu verkümmern nach den beiden 1:3-Satzniederlagen von Ilona Kuhlmann und Nina Reichel zum 2:4.

Aber Elsfleth bewies eine gute Moral: Buse mit einem 3:1-Satzerfolg verkürzte auf 3:4. Wichtig war dann das 11:9 im fünften Satz von Segebade gegen Liwa zum 4:4-Ausgleich. Nun lief es, denn Kuhlmann und Reichel setzten endgültig die Segel auf Kurs „Bezirksliga“, denn mit einem glatten 3:0-Erfolg machte das Doppel U. Buse/Segebade alles klar. Die Freude bei den vier Elsfletherinnen war groß und der Meisterschaftssekt schmeckte umso besser.

ETB: Ilona Kuhlmann/Nina Reichel, Ursel Buse/Maike Segebade (2), U. Buse (1), Segebade (2), Kuhlmann (1), Reichel (1).

Mehr Infos unter www.wesermarsch.ttvn.de.

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NWZ/NORDENHAM/LOKALSPORT 1

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VfL Brake II lässt sich von einem 1:4 nicht entmutigen

fußball-kreisliga VLars Meyer gleicht mit einem geschickten Freistoß noch zum 4:4-Endstand aus

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NWZ/NORDENHAM/LOKALSPORT 1

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Der Favorit und Tabellenfünfte aus Rastede führte nach 64 Minuten mit 4:1. Die Hausherren ließen aber nicht locker.

von mats nickelsen BRAKE - In einem mitreißenden Kreisliga-Fußballspiel trennte sich der VfL Brake II mit 4:4 vom FC Rastede. Schon nach sechs Minuten führte der Gastgeber, als Sergej Schreiner den Gästekeeper Thomas Henke zu weit vor seinem Tor stehen sah und per Heber aus 25 Metern traf. Rastede schloss durch Maik Ebeling den ersten gelungenen Angriff der Gäste mit dem überraschenden 1:1 ab (23.). Serafettin Yildirim hatte anschließend zwei gute Chancen, doch seine Schüsse gingen am Tor vorbei. In der 38. Minute nutzte Ebeling einen Stellungsfehler in der Braker Abwehr zur 2:1-Pausenführung aus.

Die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Pause und führten nach 64 Minuten schier uneinholbar mit 4:1. Doch wie schon beim 7:3-Sieg gegen Bad Zwischenahn steckte der VfL den Rückstand gut weg und kam durch ein Kopfballtor von Markus Wolf auf 2:4 heran (73.). Zwei Minuten später hätte Wolf nach einem Pfostenschuss des sehr starken Sergej Schreiner fast Anschluss erzielt, doch er verfehlte aus kurzer Distanz. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Schreiner mehr Glück, als sein Versuch aus 16 Metern vom Innenpfosten zum 3:4 ins Tor sprang. Rastede hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Die Braker Aufholjagd wurde kurz vor dem Abpfiff belohnt. Lars Meyer wuchtete einen Freistoß an der völlig falsch postierten Rasteder Mauer zum verdienten 4:4 ins Netz.

„In der Abwehr hatten wir Probleme, weil wir momentan in jedem Spiel umstellen müssen. Doch was die Mannschaft nach dem 1:4 geleistet hat, war ganz stark und gibt Zuversicht für die nächsten Spiele", so VfL-Trainer Günther Wöhler.

VfL II: Bechstein, Hilgemeier, Bross (77. Nienstedt), Meyer, Bollmann (43. Bergamotto), Seghorn, Menke, Schneider, G. Haase, Schreiner, Yildirim (65. Wolf).

Tore: 1:0 Schreiner (9.), 1:1, 1:2 Ebeling (23., 38.), 1:3 zum Brook (53.), 1:4 Scholz (64.), 2:4 Wolf (73.), 3:4 Schreiner (79.), 4:4 Meyer (86.).

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